Der natürliche Verlauf der Hautalterung kann durch verschiedene Faktoren beschleunigt werden. Manche können wir nicht beeinflussen, wie beispielsweise die genetische Komponente oder wechseljahresbedingte Veränderungen der Haut. Andere Faktoren wiederum haben wir zum Teil selbst in der Hand und können so der vorzeitigen Hautalterung und Bildung von Falten vorbeugen.
Hautalterung durch die Sonne
Zu viel UV-Strahlung führt nicht nur zu Sonnenbrand und einem höheren Hautkrebsrisiko, sondern gilt auch als ein Hauptfaktor für vorzeitige Hautalterung. Die UV-Strahlen der Sonne sorgen für die Bildung von freien Radikalen, die die Zellen der Haut unumkehrbar schädigen. Zudem werden der Kollagenverlust und Elastin beschleunigt, sodass die Haut schneller an Straffheit verliert.
Eine weitere Folge von intensiver, wiederholter Sonneneinstrahlung: Pigmentflecken. Sie entstehen durch eine Überproduktion von Melanin, das im Sommer eigentlich für die gleichmäßige Bräunung der Haut zuständig ist. Sonnenschutz ist somit ein wichtiger Schritt, um die Hautalterung aufhalten zu können.
Hautalterung durch Zucker
Bestimmte Zuckerarten, wie Traubenzucker und Fruchtzucker, reagieren im Körper und lösen den Prozess der sogenannten Glykation aus. Dabei handelt es sich um eine Verzuckerung von Gewebe.1 In der Haut sind insbesondere die Strukturproteine Kollagen und Elastin betroffen. Dieser Prozess führt zu einer verstärkten Bildung sichtbarer Falten und einem Elastizitätsverlust. Entsprechend ist eine bewusste Ernährung entscheidend, um Hautalterung vorzubeugen und ihre Auswirkungen zu verlangsamen.
Hautalterung durch Rauchen und Alkohol
Tabakrauch enthält verschiedene Stoffe, die sich auf eine vorzeitige Hautalterung auswirken. Zudem verengt Rauchen die Blutgefäße, wodurch die Haut weniger gut durchblutet wird, und weniger Sauerstoff erhält. Deshalb wirkt die Haut von Rauchern häufig fahl, müde und teilweise leicht gräulich. Auch feine Linien und Falten bilden sich im Vergleich zu Nichtrauchern wesentlich früher.2
Ähnlich sieht es bei regelmäßigem Alkoholgenuss aus. Regelmäßiger hoher Alkoholkonsum kann die Haut austrocknen und zu sichtbaren Zeichen einer vorzeitigen Bildung von Falten führen. Zudem erweitern sich die Poren und die Haut neigt häufiger zu Mitessern und Pickeln.
Wer also auf Nikotin verzichtet und Alkohol nur in Maßen genießt, schafft eine wichtige Grundlage, um der Hautalterung vorzubeugen und Falten langfristig entgegenzuwirken.
Hautalterung durch anhaltenden Stress
Stress ist ein häufig übersehener Faktor, wenn es darum geht, Hautalterung vorzubeugen. Unsere Lebensstile sind oft hektisch und (chronischer) Stress trägt wesentlich zu einem
beschleunigten Alterungsprozess der Haut bei. Dies liegt vor allem daran, dass Stress verschiedene Hormone ausschüttet, die sich wiederum negativ auf die Haut auswirken.
Dabei spielt insbesondere
Cortisol eine wesentliche Rolle. Es schwächt die
Barrierefunktion der Haut, wodurch mehr Feuchtigkeit über die Hautoberfläche verdunstet. Passiert dies häufiger, kann die Haut den Feuchtigkeitsverlust nicht mehr ausgleichen und trocknet aus. Trockenheitsfältchen haben auf diese Weise leichtes Spiel. Studien weisen zudem darauf hin, dass Cortisol die
Kollagenbildung hemmen kann.
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Wer Stress reduziert, ausreichend schläft und bewusste Erholungsphasen einplant, unterstützt aktiv die Hautgesundheit und kann die Hautalterung spürbar verlangsamen.