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Wechseljahre: Steigt das Hautkrebsrisiko?

Wechseljahre: Steigt das Hautkrebsrisiko?

Während der Wechseljahre werden bestimmte Körperorgane der Frau geschwächt. Durch diese intensive Phase im Leben einer Frau werden einige Organe demnach anfälliger für Krankheiten und können äußere und innere Belastungen weniger standhalten.

Diese Veränderungen können sich auch bei Ihrer Haut bemerkbar machen. Also ist es ratsam, ihr besondere Aufmerksamkeit und Pflege zu schenken und immer an einen guten Sonnenschutz zu denken, um das Hautkrebsrisiko zu senken!

In den Wechseljahren ist die Haut anfälliger für Krebs

Hautkrebs ist eine der häufigsten bösartigen Erkrankungen weltweit. Allein in den USA gibt es jedes Jahr mehr als eine Million neue Fälle. Die Diagnose Krebs betrifft dabei sowohl Männer als auch Frauen. Schon länger ist bekannt, dass bei Hautkrebs UV-Strahlung eine entscheidende Rolle spielt. Wie sehr Sie sich der Sonne aussetzen, haben Sie die meiste Zeit Ihres Lebens selbst in der Hand. Achten Sie also auf einen guten Sonnenschutz, um Hautkrebs zu verhindern!

Des Weiteren deuten klinische Erkenntnisse darauf hin, dass auch das Östrogen an der Entstehung von Hautkrebs beteiligt sein könnte, da sich an den Keratinozyten der Haut Östrogenreptoren befinden. Keratinozyten sind hornbildende Zellen, die 90 % der obersten Hautschicht ausmachen.

In den Wechseljahren verändert sich der Östrogenspiegel der Frauen, was wiederrum die Fähigkeit der Haut beeinflusst sich selbst zu schützen. Achten Sie daher besonders in und nach den Wechseljahren darauf, Ihre Haut gut zu schützen!

Einfache Maßnahmen zur Prävention von Hautkrebs

Da das Risiko an Krebs (das gilt auch für Hautkrebs) zu erkranken mit zunehmendem Alter steigt, sollten Sie möglichst früh mit der Vorsorge beginnen. Bereits vor dem Eintreten der Menopause, sollten Sie sowohl Selbstuntersuchungen durchführen als auch regelmäßig zum Hautarzt gehen.

Durch die Dermatoskopie beim Hautarzt können verdächtige Veränderungen schnell erkannt und entfernt werden oder mit einer entsprechenden Behandlung beziehungsweise Therapie geheilt werden. Greifen Sie am besten gleich jetzt zum Telefon und vereinbaren Sie einen Termin! Beugen Sie damit möglichen Beschwerden während der Wechseljahre rechtzeitig vor.

Die Hauptrisikofaktoren für Hautkrebs sind UV-Strahlung, frühere Sonnenbrände, Hautkrebsfälle in der Familie und der Hauttyp. Beobachten Sie neu auftretende Symptome auf der Haut genau und handeln Sie im Falle von Veränderungen prompt.

Mit dem Einsetzen der Wechseljahre gilt noch mehr als zuvor: Tragen Sie regelmäßig und mehrmals täglich einen Breitband-Sonnenschutz auf. Verwenden Sie an allen unbedeckten Körperstellen einen Lichtschutzfaktor von 30 bis 50 und minimieren Sie somit das Hautkrebsrisiko in den Wechseljahren.

Wichtige Fakten zum Hautkrebsrisiko in den Wechseljahren

Wegen des veränderten Östrogenspiegels bei Frauen während der Wechseljahre oder auch aufgrund einer erblichen Veranlagung, verliert Ihre Haut mit der Zeit die Fähigkeit, sich selbst zu schützen. Sie müssen also noch besser auf sie achtgeben, als bisher in Ihrem Leben. Unterstützen Sie Ihre Haut mit:
  • einem geeigneten, hohen Sonnenschutz, der idealerweise in Ihrer Tagespflege integriert ist oder den Sie über Ihrer Tagespflege auftragen
  • und mit regelmäßigen Besuchen beim Hautarzt! Lassen Sie Ihre Muttermale und die restliche Haut mindestens einmal jährlich von einem Experten untersuchen, so wie es Dermatologenverbände weltweit empfehlen

Da das Risiko an Krebs zu erkranken mit dem Alter steigt, ist zu empfehlen, mehr auf sich zu achten. Je früher, desto besser! Regelmäßige Selbstuntersuchungen und Dermatoskopien in Ihrer Hautarztpraxis ermöglichen eine schnelle Identifizierung und Entfernung verdächtiger Gewebeveränderungen.

Karolin Kopeć

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Normalerweise treten die Wechseljahre zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr auf. Es gibt jedoch keine Faustregel, denn schließlich ist jede Frau einzigartig.

Heute liegt das durchschnittliche Alter für den Beginn der Wechseljahre bei 51 Jahren. Allerdings kommen die typischen Anzeichen nicht über Nacht: Die hormonelle Umstellung erfolgt ganz allmählich, beginnend mit der Prämenopause, also der Phase vor dem endgültigen Ausbleiben der Menstruation.
Seien wir mal ehrlich: Die meisten von uns sind weniger auf diese Zeit vorbereitet, die mit einer Reihe von körperlichen Veränderungen einhergeht. Je besser Sie auf diese Anzeichen der Wechseljahre vorbereitet sind, umso leichter werden Sie mit ihnen im Alltag umgehen können.

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