Schlaffe Haut ist in der Regel ein Zusammenspiel aus verschiedenen Faktoren. Wir verraten dir die Hauptgründe für schlaffe Haut und Volumenverlust.
Schlaffe Haut in den Wechseljahren
Anfang bis Mitte 50 kommen fast alle Frauen in die Wechseljahre– ein neuer Lebensabschnitt beginnt. In dieser Zeit, die durchschnittlich 7,4 Jahre1 andauert, verändert sich der Körper der Frau enorm. Diese Veränderung kann man auch an der Haut erkennen. Doch woher kommen die typischen Hautprobleme in den Wechseljahren, wie beispielsweise schlaffere Haut? In dieser besonderen Zeit wird die Produktion des weiblichen Sexualhormons Östrogen immer geringer, bis sie schließlich gänzlich aufhört. Allerdings ist Östrogen maßgeblich an der Produktion von Kollagen und Elastin beteiligt.2 Kollagen und Elastin wiederum sorgen für die Elastizität und den Wasserhaushalt der Haut. Ebenso wie Hyaluron, das durch die hormonelle Umstellung ebenfalls weniger produziert wird. Als Konsequenz dieses Prozesses wird die Haut dünner und die Eigenschutzkraft der Haut geschwächt. Sie wird zudem anfälliger gegenüber freien Radikalen und UV-Strahlen. Aufgrund der beschleunigten Hautalterung während der Wechseljahre wird die Haut trockener, Pigmentflecken können sich bilden und die nun dünnere Haut kann schlaffer und fahler erscheinen.
Schlaffe Haut durch Gewichtsabnahme
Nicht nur die Wechseljahre, sondern auch andere Faktoren haben einen Einfluss auf die Spannkraft der Haut – zum Beispiel, wenn man Gewicht verliert. Die Elastizität und Straffheit der Haut werden nämlich unter anderem durch das subkutane Fett und die Muskeln in der Dermis gebildet. Diese polstern die Haut auf und lassen sie frisch und rosig erscheinen. Bei Gewichtsverlust, ob nun durch eine geplante Diät oder aus anderen Gründen, werden dieses Fett und die Muskeln abgebaut. Die Kombination von Fettverlust und Muskelschwund in der Haut sorgt für ein vermindertes Hautvolumen. Die Folge: Die Haut wird schlaffer.
Festigkeitsverlust der Haut durch UV-Strahlung
Auch die ultravioletten Strahlen der Sonne können sich auf die jugendliche Ausstrahlung der Haut auswirken. Denn die UV-Strahlung dringt nach einer kurzen Eigenschutzzeit durch die oberste Hautschicht und sorgt dort für die Freisetzung freier Radikale. Diese oxidativen Prozesse schwächen die Hautschutzbarriere und machen sie anfälliger für externe Einflüsse. Die Hautstruktur kann an Volumen verlieren und der Feuchtigkeitsgehalt verringert werden. Dadurch erscheint die Haut schlaffer. Deshalb solltest du täglich eine Anti-Aging-Pflege mit Lichtschutzfaktor vor der Make-up-Routine auftragen.
Hoher Lichtschutzfaktor für zusätzlichen Schutz
Im Sommer, im Urlaub oder bei Outdoor-Aktivitäten solltest du einen feuchtigkeitsspendenden Sonnenschutz mit besonders hohem Lichtschutzfaktor verwenden. Vichy CAPITAL SOLEIL UV-Age Daily LSF 50+ schützt deine Gesichtshaut vor den schädlichen Auswirkungen der Sonne und beugt Anzeichen frühzeitiger Hautalterung vor. Damit kann Sonnenschutz auch dem sonnenbedingten Volumenverlust der Haut entgegenwirken – also auch schlaffer Haut. Um der Haut nach einem Tag in der Sonne das zurückzugeben, was sie braucht, eignet sich eine beruhigende After-Sun-Pflege, die zusätzlich intensiv Feuchtigkeit spendet.
Die natürliche Hautalterung
Die wahrscheinlich bekannteste Ursache für schlaffe Haut ist die natürliche
Hautalterung. Diese beginnt bereits ab dem 25. Lebensjahr und wird mit etwa 30 Jahren langsam in Form von ersten Mimikfältchen sichtbar. Je nach genetischer Veranlagung, Lebensstil und weiteren Faktoren bemerken manche Frauen schlaffere Haut schon vor den Wechseljahren. Spätestens
ab 50 registriert dann in der Regel jede Frau die hormonellen Veränderungen auch am Aussehen ihrer Haut. Eine Umstellung der Lebensgewohnheiten, eine ausgewogene
Ernährung und auf die neuen Hautbedürfnisse abgestimmte
Hautpflegeprodukte können dabei helfen, die Anzeichen von Hautalterung und Schlaffheit zu mildern.