Trockene Kopfhaut: Was du tun kannst gegen Schuppen, Juckreiz & Co.

Neigt deine Kopfhaut zu Trockenheit, dann zeigt sich das meistens durch Spannungsgefühle, Juckreiz und Schuppen. Hier erfährst du, was du tun kannst, um sie wieder ins Gleichgewicht zu bringen und erneuter Trockenheit vorzubeugen.

Wie entsteht eine trockene Kopfhaut?

Man spricht von einer trockenen Kopfhaut, wenn die Talgdrüsen zu wenig Fett produzieren. Normalerweise bildet dieser Talg zusammen mit Feuchtigkeit einen schützenden Film, der die Kopfhaut geschmeidig hält. Wird aber zu wenig davon gebildet, dann verliert die Hautoberfläche wichtige Lipide, die Fette in der Kopfhaut, die als natürlicher Schutzmantel das Eindringen von Reizstoffen oder Mikroorganismen verhindern.

Woran du trockene Kopfhaut erkennen kannst

Eine trockene Kopfhaut entsteht selten über Nacht, sondern sie macht sich schleichend bemerkbar. Deine Kopfhaut signalisiert meistens schon sehr frühzeitig, dass ihr Gleichgewicht gestört ist. Sie verliert an Feuchtigkeit, die Schutzbarriere wird schwächer und sie reagiert empfindlicher auf Reize von außen.  

Typische Anzeichen einer trockenen Kopfhaut sind: 

  • Feine, weiße Schuppen, die meistens nur auf der Kleidung sichtbar sind. 
  • Spannungsgefühl oder Trockenheit nach dem Waschen oder Föhnen. 
  • Juckreiz auf dem Kopf, der besonders in beheizten Räumen oder nach heißen Duschen auftritt. 
  • Fahle, matte Haare, da die Kopfhaut nicht mehr genug Talg produziert. 
  • Empfindliche oder gereizte Stellen, die leicht brennen oder gerötet wirken. 

 

Was bedeutet es, wenn die Kopfhaut schmerzt? 

Wenn zu diesen Anzeichen ein Brennen auf dem Kopf hinzukommt, du eine gerötete Kopfhaut bemerkst und Schmerzen verspürst, dann ist dies meistens ein Signal für eine entzündete Kopfhaut oder eine Erkrankung wie eine Pilzinfektion, die ärztlich abgeklärt werden sollte.

Häufige Ursachen: Warum trocknet die Kopfhaut aus?

Trockenheit entsteht immer dann, wenn die Hautschutzbarriere geschwächt und zu wenig Talg vorhanden ist. Eine besonders trockene Kopfhaut verspüren viele Menschen nach dem Waschen. Als typische Trigger gelten, wenn du deine Haare zu oft oder mit zu heißem Wasser wäschst oder aggressive Shampoos verwendest. Tenside im Shampoo und die Wassertemperatur beeinflussen den pH-Wert deiner Kopfhaut und können so Trockenheit begünstigen.1 

Auch wenn du dich häufig in Räumen mit sehr trockener Luft aufhältst, kann dies die Trockenheit deiner Kopfhaut begünstigen. Zu viel Sonne kann die Kopfhaut zusätzlich austrocknen, weil die UV-Strahlung die hauteigenen Lipide abbaut und die Schutzbarriere schwächt.2  

Zu den medizinischen Auslösern gehören vor allem eine Neurodermitis, ein seborrhoisches Ekzem sowie eine Schuppenflechte (Psoriasis), die sich auch auf der Kopfhaut zeigen können.

Trockene Kopfhaut und Schuppen: Das ist der Unterschied

Wenn deine Kopfhaut trocken ist, dann können sich kleine weiße Schuppen bilden, weil die Haut zu wenig Talg produziert und dadurch Feuchtigkeit verliert. Die abgestorbenen Hautzellen lösen sich und rieseln meistens nach dem Kämmen oder Föhnen auf die Schultern.  

Richtige Schuppen hingegen entstehen aber durch eine Überproduktion von Talg in Kombination mit einer vermehrten Vermehrung von Hefepilzen der Gattung Malassezia. Dabei entstehen dann eher größere und gelbliche Schuppen, die am Haar selbst und an der Kopfhaut haften.  Sowohl die Art der Schuppen als auch deren Ursache sind bei einer trockenen Kopfhaut also ganz andere.

Fettige Haare, aber trockene Kopfhaut: Geht das?

Auch wenn es im ersten Moment nach einem Widerspruch klingt, können beide Phänomene tatsächlich gleichzeitig auftreten. Wenn deine Kopfhaut beispielsweise durch sehr häufiges Waschen oder heiße Föhnluft austrocknet, reagieren die Talgdrüsen manchmal darauf, indem sie mehr Talg bilden, um den Schutzfilm wiederherzustellen. Der Talg bleibt auf den Haaren liegen und macht sie schnell fettig, aber die Kopfhaut selbst bleibt trotzdem trocken.

Was tun gegen trockene Kopfhaut?

Da sich juckende Kopfhaut und Spannungsgefühle sehr unangenehm anfühlen können, stellt sich bei einer trockenen Kopfhaut die Frage: was tun, um dieses Anliegen schnell wieder loszuwerden? Besonders wichtig ist jetzt die Kopfhautpflege, um die Schutzbarriere wieder ins Gleichgewicht zu bringen.  

 

Wie oft sollte man die Haare waschen bei einer trockenen Kopfhaut?  

Wenn du gegen deine trockene Kopfhaut etwas tun möchtest, gilt in Sachen Haarewaschen: weniger ist mehr. Beim Waschen wird jedes Mal ein Teil des natürlichen Talgfilms entfernt. Wäschst du deine Haare täglich, dann hat die Kopfhaut kaum Zeit, diesen Schutz nachzubilden, und trocknet weiter aus. Es reicht aus, wenn du deine Haare alle zwei bis drei Tage wäschst, um trockene Kopfhaut ausreichend zu pflegen.  

 

Welches Shampoo eignet sich bei trockener Kopfhaut 

Um trockene Kopfhaut richtig zu pflegen, wählst du am besten ein Shampoo, das mild formuliert ist. Ideal sind Inhaltsstoffe wie Glycerin, das Wasser in der Haut bindet und so für eine bessere Durchfeuchtung sorgt, sowie Panthenol, das beruhigend wirkt und kleine Irritationen lindert. Wichtig ist außerdem, dass das Shampoo frei von Parabenen, Alkohol und aggressiven Tensiden ist – denn diese Stoffe können die Kopfhaut zusätzlich austrocknen oder reizen. 

Das DERCOS Sensitiv Shampoo von Vichy ist speziell für trockene und empfindliche Kopfhaut entwickelt worden. Die Formel mit Sensirine und Panthenol beruhigt die Haut schon während des Waschens und mildert Juckreiz, Rötungen und Brennen spürbar. Pirocton Olamin bringt das mikrobielle Gleichgewicht der Kopfhaut wieder ins Lot, während vulkanisches Wasser aus Vichy mit 15 essenziellen Mineralien die Hautschutzbarriere stärkt und Feuchtigkeit speichert.  

 

Was hilft gegen juckende Kopfhaut? 

Wenn die Kopfhaut extrem trocken ist, dann juckt sie häufig auch besonders stark. Da die Hautschutzbarriere bei einer derart gereizten Kopfhaut meistens schon stark geschwächt ist, werden schon kleinste Reize als unangenehmes Jucken auf der Kopfhaut wahrgenommen. Auch hier ist jetzt eine darauf abgestimmte Pflege der trockenen Kopfhaut wichtig.  

Das DERCOS PSOlution Shampoo von Vichy wurde speziell für juckende oder schuppende Kopfhaut entwickelt, die zu Schuppenflechte (Psoriasis) neigt. Die enthaltene Salicylsäure löst abgestorbene Hautzellen und wirkt leicht entzündungshemmend, Urea bindet Feuchtigkeit und stärkt die Hautschutzbarriere und Glycerin verbessert langfristig den Feuchtigkeitsgehalt der Hornschicht. Schon ab der ersten Anwendung wird der Juckreiz auf der Kopfhaut spürbar weniger.

Haarausfall bei trockener Kopfhaut: Was tun?

Hand entfernt ausgefallene Haare aus einer Haarbürste vor grauem Hintergrund
Eine extrem trockene Kopfhaut kann unter Umständen auch einen Haarausfall begünstigen. Wenn die Haut zu wenig Feuchtigkeit und Lipide enthält, wird die Durchblutung der Haarfollikel beeinträchtigt. Dadurch werden auch die Wurzeln schwächer und das Haar fällt leichter aus. Zudem kann auch ein ständiges Kratzen Haare aus der Kopfhaut lösen.  

Das DERCOS Vital-Shampoo mit Aminexil® enthält den Wirkstoff Aminexil®, der dafür bekannt ist,  die Verankerung der Haarwurzel in der Kopfhaut zu verbessern, indem er die Kollagenverhärtung rund um die Wurzel hemmt.3 So kann das Haar länger fest im Follikel bleiben. Ergänzt wird die Formel durch einen Vitamin-Komplex aus B3, B5 und B6, der die Kopfhaut nährt und das Haar kräftigt.

Trockene Kopfhaut: Können Hausmittel helfen?

Wenn du gegen trockene Kopfhaut etwas tun möchtest, stößt du sicher irgendwann im Internet oder durch Empfehlungen im Freundeskreis auf verschiedene Hausmittel. Dazu gehört zum Beispiel der Tipp, Öle auf die Kopfhaut zu geben wie zum Beispiel Olivenöl oder Kokosöl. Häufig genannt werden aber auch Essig oder Zitronensaft zur Behandlung einer trockenen Kopfhaut. Doch viele dieser Hausmittel können die Beschwerden sogar noch verschlimmern.  

Pflanzliche Öle bilden zwar kurzfristig einen Film auf der Haut, aber sie dringen nicht tief genug ein, um den Feuchtigkeitsmangel wirklich auszugleichen. Zudem können sie die Poren verstopfen und so den Juckreiz auf dem Kopf oder die Schuppenbildung verstärken. Säurehaltige Hausmittel wie Essig oder Zitronensaft greifen den natürlichen pH-Wert der Kopfhaut an und führen dazu, dass die Kopfhaut gereizt ist und ihre Schutzbarriere weiter geschwächt wird.   

Gerade bei extrem trockener Kopfhaut solltest du lieber zu einer Pflege greifen, die dermatologisch getestet und speziell auf dein Anliegen abgestimmt ist.

Wichtige Pflegetipps für trockene Kopfhaut

Mann wäscht sich die Haare mit Shampoo, Schaum bedeckt den Kopf

Damit sich trockene Kopfhaut dauerhaft erholt, solltest du konsequent auf deine Routine bei der Haarpflege achten. Mit den richtigen Gewohnheiten kannst du Spannungsgefühle, Juckreiz und eine Schuppenbildung deutlich reduzieren und die Hautschutzbarriere deiner Kopfhaut nachhaltig stärken. 

  • Verwende lauwarmes Wasser bei der Haarwäsche: Heißes Wasser löst Fette und Lipide aus der Hautschutzbarriere, während lauwarmes Wasser der Kopfhaut weniger Feuchtigkeit entzieht. 
  • Lass deine Haare an der Luft trocknen: Föhnhitze verstärkt die Austrocknung. Tupfe deine Haare lieber vorsichtig ab und lasse sie anschließend an der Luft trocknen. 
  • Vermeide aggressive Styling-Produkte: Haarsprays, Gel oder Schaum mit Alkohol oder Duftstoffen reizen die Kopfhaut und trocknen sie aus.  
  • Verwende milde, pH-neutrale Shampoos: Sie reinigen schonend und bewahren den natürlichen Säureschutzmantel. 
  • Massiere regelmäßig die Kopfhaut: Eine sanfte Massage mit den Fingerspitzen fördert die Durchblutung und unterstützt die Regeneration der Haut. 

All das unterstützt die Verbesserung deines Anliegens, kann aber eine konsequente Pflege trockener Kopfhaut mit den geeigneten Produkten nicht ersetzen.

 

Veröffentlicht am 26.02.2026

 


Quellen:
1. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4458934
2. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18764896/
3. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26848220/

Häufig gestellte Fragen

1. Ich habe im Winter verstärkt trockene Kopfhaut – was kann ich tun?

Im Winter trocknet die Kopfhaut durch Kälte und Heizungsluft besonders schnell aus. Du solltest deine Haare noch etwas seltener waschen und Produkte mit Glycerin und Panthenol zur Kopfhautpflege verwenden.

2. Kann Stress trockene Kopfhaut verursachen?

Ja, Stress kann tatsächlich trockene Kopfhaut begünstigen. Er kann die Hormone aus dem Ungleichgewicht bringen und unter Umständen dadurch auch die Talgproduktion stören. Außerdem reagiert die Kopfhaut in Stressphasen empfindlicher auf äußere Reize.

3. Kann trockene Kopfhaut auf eine Mangelerscheinung hindeuten?

Theoretisch ja, denn ein Mangel an Zink, B-Vitaminen oder Omega-3-Fettsäuren kann die Struktur deiner Haut schwächen und damit auch Trockenheit begünstigen. Wenn du anhaltende Beschwerden hast, die Kopfhaut schmerzt oder entzündet ist, solltest du ein Nährstoffdefizit ärztlich abklären lassen.
Person in weißem Hemd hält ein Smartphone in der Hand und berührt mit der anderen Hand eine Haarsträhne.

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