Alopezie bei Frauen: Formen, Ursachen und was wirklich hilft

Alopezie kann bei Frauen unterschiedliche Ursachen haben und verunsichern. Hinter dem Fachbegriff verbergen sich verschiedene Formen des Haarverlusts. Erfahre hier, welche Arten der Alopezie es bei Frauen es gibt, wodurch sie entstehen und was wirklich dagegen hilft.

Updated on:05 Oktober 2026

Nahaufnahme einer Haarbürste mit ausgefallenen Haaren in der Hand

Alopezie bei Frauen: Das Wichtigste im Überblick

  • Alopezie ist der medizinische Fachbegriff für übermäßigen Haarausfall.
  • Die häufigsten Formen bei Frauen sind die androgenetische, diffuse und kreisrunde Alopezie.
  • Hormonelle Veränderungen, genetische Veranlagung, Stress, Nährstoffmangel oder Schilddrüsenerkrankungen zählen zu den häufigsten Ursachen.
  • Anhaltender, plötzlich auftretender oder kreisrunder Haarausfall sollte immer ärztlich abgeklärt werden.
  • Eine ursachenbezogene Behandlung kann durch eine dermatologisch entwickelte Kopfhautpflege sinnvoll ergänzt werden.
  • DERCOS Aminexil Clinical 5 Frauen unterstützt die Haarwurzeln und hilft, nicht krankheitsbedingten Haarverlust zu reduzieren.
  • Das DERCOS R.E.G.E.N. Anti-Haarverlust Serum schafft optimale Bedingungen für das Haarwachstum und stärkt die Haarwurzeln.

Was ist Alopezie?

Alopezie ist der medizinische Fachbegriff für einen Haarausfall, der über das normale Maß hinausgeht. Jeder Mensch verliert täglich Haare, die im natürlichen Haarzyklus ersetzt werden. Übersteigt dieser Verlust aber die Grenze von ca. 50 bis 100 Haaren am Tag, spricht man von Alopezie. Dabei können die Haare am gesamten Kopf gleichmäßig ausdünnen oder in bestimmten Bereichen ausfallen. Während der Haarverlust bei Männern oft erblich bedingt ist, kommen bei Frauen mehrere Auslöser wie hormonelle Veränderungen für eine Alopezie infrage.

Welche Formen der Alopezie betreffen vorwiegend Frauen?

Hinter dem Begriff Alopezie verbergen sich bei Frauen verschiedene Formen des Haarausfalls. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wie sich der Haarverlust zeigt und wodurch er ausgelöst wird.

 

  • Androgenetische Alopezie: Die Haare lichten sich vorwiegend im Bereich des Scheitels. Der Haaransatz bleibt in der Regel erhalten. Ursache ist eine genetisch bedingte Empfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber männlichen Geschlechtshormonen, die auch im weiblichen Körper in geringen Mengen vorkommen.  

  • Diffuse Alopezie: Das Haar wird gleichmäßig über den gesamten Kopf dünner. Häufige Auslöser für dünnes Haar sind Stress, hormonelle Veränderungen, Nährstoffmängel oder bestimmte Erkrankungen. 

  • Alopecia areata (kreisrunder Haarausfall): Diese Autoimmunerkrankung löst einen plötzlich auftretenden Haarausfall aus, bei dem scharf begrenzte kahle Stellen auf der Kopfhaut entstehen 

  • Vernarbende Alopezie: Eine seltene Form des Haarausfalls, bei der Entzündungen die Haarfollikel dauerhaft schädigen.  

Welche Ursachen kann eine Alopezie bei der Frau haben?

Eine Alopezie bei Frauen kann durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden:

 

  • Hormonelle Veränderungen: Während der Schwangerschaft, nach der Geburt oder in den Wechseljahren verändert sich der Hormonhaushalt grundlegend. Dadurch kann der Haarzyklus vorübergehend oder dauerhaft verändert werden. 

  • Genetische Veranlagung: Bei der androgenetischen Alopezie reagieren die Haarfollikel erblich bedingt empfindlich auf Androgene. 

  • Nährstoffmangel: Ein Mangel an Eisen, Zink oder anderen wichtigen Nährstoffen beeinträchtigt das Haarwachstum und begünstigt diffusen Haarausfall. 

  • Schilddrüsenerkrankungen: Sowohl eine Über- als auch eine Unterfunktion der Schilddrüse stört den Haarzyklus und führt zu einem verstärkten Haarverlust. 

  • Stress: Körperlicher oder psychischer Stress kann die Haarfollikel vorzeitig in die Ruhephase versetzen und einige Wochen bis Monate später diffusen Haarausfall auslösen. 

Wann sollten Frauen bei Haarausfall zum Arzt?

Ärztin untersucht die Kopfhaut einer Patientin wegen Alopezie

Nicht jeder Haarausfall bei Frauen ist behandlungsbedürftig. In folgenden Fällen solltest du die Ursache jedoch ärztlich abklären lassen:

 

  • Der Haarverlust hält über mehrere Wochen an oder nimmt deutlich zu. 

  • Es entsteht plötzlich starker Haarausfall bei einer Frau.  

  • Es bilden sich kahle oder kreisrunde Stellen. 

  • Die Kopfhaut ist stark empfindlich, gerötet, schmerzt, juckt oder zeigt Vernarbungen. 

  • Der Haarausfall tritt zusammen mit weiteren Beschwerden wie Gewichtsveränderungen oder starker Müdigkeit auf.

 

Zur Diagnose befragt dich der Arzt zunächst nach möglichen Auslösern und untersucht die Kopfhaut. Je nach Verdacht können zusätzlich eine Trichoskopie sowie Blutuntersuchungen, beispielsweise zur Kontrolle der Eisenwerte oder der Schilddrüsenfunktion, sinnvoll sein.

Was hilft gegen Haarausfall?

Die Behandlung einer Alopezie bei Frauen richtet sich immer nach der zugrundeliegenden Ursache für den Haarverlust. Hormonell oder genetisch bedingter Haarausfall erfordert häufig eine ärztlich begleitete Therapie, zum Beispiel mit Wirkstoffen wie Minoxidil. Liegt dem Haarausfall dagegen ein Nährstoffmangel zugrunde, kann bereits eine verbesserte Nährstoffversorgung helfen, ihn möglicherweise zu stoppen.

 

Welche Pflegeprodukte können die Alopezie-Behandlung unterstützen?  

Die Pflege der Kopfhaut kann eine Behandlung der Alopezie bei Frauen sinnvoll ergänzen. Vichy hat mit DERCOS eine Pflegeserie speziell für geschwächtes Haar und Haarverlust entwickelt.

DERCOS Aminexil Clinical 5 Frauen wird bei nicht krankheitsbedingtem Haarausfall bei Frauen angewendet. Der dermatologisch getestete Wirkstoffkomplex mit Aminexil, verschiedenen Vitaminen und Thermalwasser unterstützt das natürliche Haarwachstum, reduziert Haarverlust und stärkt die Haarwurzeln. Aminexil wirkt der Verhärtung des Kollagengewebes rund um die Haarwurzel entgegen und trägt so dazu bei, dass das Haar besser in der Kopfhaut verankert bleibt.

 

So findest du eine gute Pflegeroutine für dein Haar bei Alopezie 

Eine gesunde Kopfhaut ist die wichtigste Voraussetzung, damit dein Haar kräftig wachsen kann. Daher sollte deine Pflegeroutine bei Haarverlust aus zwei Schritten bestehen:

 

  • Kopfhautserum
    Das DERCOS R.E.G.E.N. Anti-Haarverlust Serum unterstützt die Haarwurzeln mit dem Wirkstoff Aminexil, um die Haarwurzel besser in der Kopfhaut zu verankern. Niacinamid und Ingwerextrakt stärken die Haarfollikel und unterstützen die natürliche Wachstumsphase der Haare. 
     

  • Haarshampoo 
    Das DERCOS Vitalshampoo mit Aminexil reinigt Haar und Kopfhaut besonders schonend und stärkt geschwächtes Haar bereits bei der täglichen Haarwäsche. Aminexil kräftigt die Haarwurzel in der Kopfhaut, während ein Vitamin-B-Komplex Haarverlust aufgrund von Haarbruch entgegenwirkt.

 

Tipp: Hast du dein Shampoo gegen Haarverlust aufgebraucht, dann verwende am besten das praktische DERCOS Refill Vital-Shampoo zum Nachfüllen.

Fazit: Was hilft Frauen bei Alopezie?

Eine anhaltende Alopezie kann bei Frauen viele unterschiedliche Ursachen wie hormonelle Veränderungen aber auch genetische Faktoren haben. Je früher die Auslöser erkannt werden, desto besser lassen sich geeignete Maßnahmen finden, um den Haarausfall zu stoppen. Unabhängig von der Ursache kannst du mit einer dermatologisch entwickelten Pflege deine Kopfhaut unterstützen, die Haarwurzeln stärken und optimale Bedingungen für ein gesundes Haarwachstum schaffen.

FAQ: DEINE FRAGEN ZU ALOPEZIE BEI FRAUEN

1. Welche Form der Alopezie ist bei Frauen am häufigsten?

Die häufigste Form des Haarausfalls ist auch bei Frauen die androgenetische Alopezie. Sie entsteht durch eine genetisch bedingte Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber Androgenen und zeigt sich meist durch eine zunehmende Ausdünnung der Haare im Scheitelbereich.

2. Ist Alopezie bei Frauen heilbar?

Die Heilungschancen hängen bei einer Alopezie von der Ursache ab. Während beispielsweise diffuser Haarausfall durch Stress oder einem Nährstoffmangel häufig reversibel ist, lässt sich die androgenetische Alopezie meist nicht vollständig heilen. Mit einer frühzeitigen Behandlung kann das Fortschreiten des Haarverlustes jedoch oft verlangsamt werden.

3. Welche Therapien sind evidenzbasiert bei weiblicher Alopezie?

Die Behandlung richtet sich nach der jeweiligen Form der Alopezie. Zu den wissenschaftlich belegten Therapievarianten zählen unter anderem ärztlich begleitete Behandlungen mit Minoxidil sowie die gezielte Therapie hormoneller oder ernährungsbedingter Ursachen. Ergänzend kann eine dermatologische Kopfhautpflege die Haargesundheit unterstützen.

4. Welchen Einfluss hat DHT (Dihydrotestosteron) auf den Haarzyklus bei androgenetischer Alopezie?

Dihydrotestosteron (DHT) ist ein Androgen, auf das die Haarfollikel bei der androgenetischen Alopezie genetisch bedingt überempfindlich reagieren. Dadurch verkürzt sich die Wachstumsphase (Anagenphase) der Haare, während die Ruhephase zunimmt. Mit der Zeit bilden die Haarfollikel immer feinere und kürzere Haare, wodurch die Haardichte sichtbar abnimmt. 

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