Haarausfall bei Frauen – Ursachen und Tipps

Haarausfall bei Frauen ist weit verbreitet, aber meist gut behandelbar. Hier findest du alles über die möglichen Ursachen für übermäßigen Haarverlust und wir verraten Tipps, mit denen du dein Haarwachstum aktiv fördern kannst.

Frau prüft im Spiegel ihren Haaransatz und mögliche Geheimratsecken

Das Wichtigste zu Haarausfall bei Frauen im Überblick

  • Haarausfall bei Frauen entsteht meist durch hormonelle Veränderungen, Nährstoffmangel, Stress oder genetische Faktoren.
  • Das Herausfinden der Ursache ist wichtig, um den Haarverlust langfristig zu stoppen.
  • Eine auf deine Bedürfnisse abgestimmte, ganzheitliche Therapie ist besonders effektiv gegen Haarausfall.
  • Für deine Haarpflege empfehlen eine Kombination aus Vichy DERCOS Vital+ Anti-Haarverlust Shampoo und dem Vichy DERCOS Aminexil ClinicalR.E.G.E.N. Booster.
  • Für eine intensive Ampullenkur speziell für Haarausfall bei Frauen eignet sich Vichy DERCOS Aminexil Clinical 5 Frauen.

Was ist Haarausfall bei Frauen?

Haarausfall bei Frauen bedeutet, dass mehr Haare ausfallen als nachwachsen. Normal sind etwa 60 bis 100 Haare pro Tag. Wird diese Menge über einen längeren Zeitraum überschritten oder entstehen sichtbare Ausdünnungen, liegt eine Störung des Haarwachstums vor. Besonders häufig zeigen sich Veränderungen am Scheitel, am Hinterkopf oder im Bereich der Stirn. Die Haare wirken insgesamt feiner, der Zopf wird dünner und die Kopfhaut kann zunehmend sichtbar werden.

Der Wachstumszyklus bei Haarausfall

Frau betrachtet im Spiegel ihre Haarspitzen und wirkt besorgt über Haarausfall
Ist der Haarwachstumszyklus gestört, kann vermehrten Haarausfall und dünner werdendes Haar zur Folge haben. Haare durchlaufen einen festen Wachstumszyklus aus Wachstums-, Übergangs- und Ruhephase. Gerät dieser Zyklus aus dem Gleichgewicht, verkürzt sich die Wachstumsphase, während mehr Haare gleichzeitig in die Ruhephase wechseln. Dadurch fallen vermehrt Haare aus, ohne dass ausreichend neue nachgebildet werden. Die Haarwurzeln werden mit der Zeit schwächer, wodurch das Haar insgesamt dünner und anfälliger für Haarbruch und Spliss wird.

Die häufigsten Arten und Ursachen für Haarausfall bei Frauen

Haarausfall bei Frauen hat viele mögliche Ursachen, die sich nicht selten gegenseitig verstärken. Besonders häufig sind Faktoren wie hormonelle Veränderungen, Nährstoffmangel, genetische Faktoren und chronischer Stress. Ohne eine genaue Ursachenanalyse kann es schwierig sein, den übermäßigen Haarverlust in den Griff zu bekommen. Ein Blutbild, eine hormonelle Untersuchung und ein dermatologischer Check helfen, den Auslöser einzugrenzen und deinen Haarausfall gezielt zu behandeln. Daran erkennst du die verschiedenen Arten von Haarausfall bei Frauen:

 

 

Art des Haarausfalls Typische Merkmale Häufige Ursachen Betroffene Stellen Prognose/Verlauf
Diffuser Haarausfall Gleichmäßiger Haarverlust Eisenmangel, Stress, Diäten Gesamter Kopf Meist reversibel
Erblich bedingter Haarausfall Breiter Scheitel, Ausdünnung Genetisch, DHT Oberkopf, Scheitel Fortschreitend
Kreisrunder Haarausfall Runde kahle Stellen Autoimmunreaktion Lokalisiert Oft reversibel

 

 

Diffuser Haarausfall bei Frauen

Diffuser Haarausfall betrifft den gesamten Kopf gleichmäßig. Die Haare werden insgesamt dünner, ohne dass vollständig kahle Stellen entstehen. Häufige Auslöser sind Eisenmangel, Infekte, Stress, Crash-Diäten oder hormonelle Schwankungen. Auch nach Operationen oder schweren Erkrankungen kann diffuser Haarausfall auftreten. Dieser ist meist reversibel, wenn du Ursache erkannt und der Haarausfall behandelt wird. Das Problem entsteht, wenn viele Haare gleichzeitig in die Ruhephase wechseln. Nach etwa drei Monaten fallen sie schließlich aus. Diese verzögerte Reaktion kann das Herausfinden der Ursache erschweren. Hier kann unter Umständen ein Bluttest sinnvoll sein. Wird beispielsweise ein Mangel erkannt, kann gezielt gegengesteuert werden. In den meisten Fällen wächst das Haar dann wieder vollständig nach.

 

Erblich bedingter Haarausfall bei Frauen

Erblicher Haarausfall wird durch die Gene beeinflusst. Die Haarfollikel reagieren empfindlich auf das Hormon Dihydrotestosteron (DHT) – die biologisch aktivste Form des männlichen Sexualhormones Testosteron.1  Dadurch verkürzt sich die Wachstumsphase der Haare. Typisch ist ein breiter werdender Scheitel sowie eine sichtbare Ausdünnung am Oberkopf. Die Stirnlinie bleibt meist erhalten. Ohne Behandlung schreitet der Haarverlust langsam, aber dauerhaft voran. Bewährte Therapien sind zum Beispiel Minoxidil, Laserbehandlungen und Mikronährstoffpräparate. Je früher du beginnst, desto mehr Haarfollikel lassen sich erhalten.

 

Kreisrunder Haarausfall bei Frauen

Kreisrunder Haarausfall, medizinisch Alopecia areata genannt, ist eine Autoimmunerkrankung. Dabei greift das eigene Immunsystem fälschlicherweise die Haarwurzeln an. Daraus resultieren plötzlich auftretende, runde kahle Stellen auf der Kopfhaut. In manchen Fällen fallen auch Augenbrauen oder Wimpern aus. Die Erkrankung ist nicht ansteckend und oft reversibel. Behandlungen mit verschreibungspflichtigen Medikamenten, Immuntherapien und Stressreduktion können das Haarwachstum fördern.

 

Hormoneller Haarausfall bei Frauen

Hormonell bedingter Haarverlust kommt bei Frauen sehr häufig vor und kann ebenfalls verschiedene Ursachen haben.

Hormonelle Schwankungen treten in verschiedenen Lebensphasen auf, etwa nach der Geburt, beim Absetzen der Pille oder in den Wechseljahren. Dabei kommt es vor allem zu einem Ungleichgewicht zwischen den weiblichen Östrogenen und den männlichen Androgenen.

 

Haarausfall bei Frauen in den Wechseljahren

Haarausfall in den Wechseljahren entsteht durch hormonelle Veränderungen und lässt sich mit gezielter Therapie oft mildern. Während der Wechseljahre sinkt der Östrogenspiegel dauerhaft. Gleichzeitig gewinnen männliche Hormone an Einfluss, der sich auch auf die Haarwurzeln auswirkt und zu einer verkürzten Wachstumsphase führen kann. Typisch sind ein breiter werdender Scheitel und dünneres Haar. Auch Geheimratsecken sind bei Frauen in diesem Zusammenhang nicht selten. Viele Betroffene klagen zusätzlich über trockene Kopfhaut und Haarbruch. Hormonfreie Therapien wie Minoxidil, Shampoos und Kuren gegen Haarausfall sowie Laserbehandlungen können das Haarwachstum unterstützen. Auch eine gezielte Nährstoffversorgung ist wichtig. Je früher die Behandlung beginnt, desto besser lassen sich die Haarfollikel erhalten.

 

Haarausfall bei Frauen nach der Geburt

Nach der Schwangerschaft fällt der Östrogenspiegel stark ab. Viele Haare wechseln daraufhin gleichzeitig von der Wachstums- in die Ruhephase. Dieses sogenannte postpartale Effluvium (Effluvium = übermäßiger Haarausfall) tritt meist zwei bis vier Monate nach der Geburt auf. Betroffene Frauen bemerken plötzlich starken Haarausfall beim Waschen oder Bürsten. Der Pferdeschwanz wird dünner, und die Kopfhaut kann sichtbar werden. Dieser Zustand ist in den meisten Fällen harmlos und vorübergehend. Nach etwa sechs bis zwölf Monaten normalisiert sich der Haarzyklus von selbst. Unterstützend wirken eine eiweißreiche Ernährung, Eisenpräparate bei nachgewiesenem Mangel, Biotin sowie sanfte Kopfhautpflege. Stressreduktion ist ebenfalls wichtig, da Schlafmangel und Belastung den Haarverlust verstärken können.

 

Haarausfall bei Frauen durch die Pille

Die Antibabypille beeinflusst den Hormonhaushalt künstlich. Nach dem Absetzen muss sich der Körper zunächst neu regulieren und benötigt dafür einige Zeit. Dabei kann es zu hormonellem Haarausfall kommen, dem sogenannten Post-Pill-Effluvium. Es äußert sich durch verstärkten Haarverlust, der zwei bis vier Monate nach dem Absetzen der Pille auftritt. Die Haare fallen in der Regel diffus aus, ohne klare kahle Stellen. Unterstützen kannst du – nach ärztlicher Absprache – mit Mikronährstoffen wie Zink, Biotin und Eisen. Auch eine ausgewogene Ernährung hilft, den Haarzyklus zu stabilisieren. In den meisten Fällen erholt sich das Haarwachstum innerhalb eines Jahres.

Haarausfall bei Frauen: Was hilft wirklich?

Frau massiert unter der Dusche Shampoo in nasses Haar ein

Die passende Behandlung gegen Haarausfall hängt immer von der Ursache ab. Diese herauszufinden ist also besonders wichtig. Wirkungsvolle Strategien setzen deshalb an mehreren Stellen an: im Körper, im Alltag und in der Haarpflege. Je nach Ursache ergänzen sich medizinische Behandlungen, eine angepasste Ernährung sowie die richtige Pflege von Haar und Kopfhaut sinnvoll. Erste sichtbare Verbesserungen zeigen sich meist nach einigen Wochen, da die Haare rund einen Zentimeter pro Monat wachsen.

 

Haarpflegeroutine gegen Haarausfall bei Frauen

Die passende Haarpflege bei Haarausfall unterstützt die Kopfhaut und stärkt die vorhandenen Haare. Eine gesunde, ausgeglichene Kopfhaut bildet die Basis für kräftiges Haarwachstum. Idealerweise verwendest du daher eine aufeinander abgestimmte Kombination aus Shampoo und Haarserum.

 

 

Tipp: Spüle das Shampoo mit lauwarmem Wasser aus und vermeide das Trockenrubbeln mit einem Handtuch, um Haarbruch zusätzlich vorzubeugen. Nutze außerdem ein weiches Mikrofaser-Handtuch oder ein altes T-Shirt zum Trocknen der Haare statt einem Frottee-Handtuch.

 

Ampullenkur mit Aminexil gegen Haarausfall bei Frauen

Eine Ampullenkur kann Haarausfall bei Frauen gezielt und intensiv bekämpfen. Sie bieten eine besonders intensive Unterstützung gegen Haarausfall bei Frauen. Jede Ampulle enthält eine exakt dosierte Wirkstoffmenge, die auf die Kopfhaut aufgetragen wird und schnell einzieht. Dies ermöglicht eine besonders präzise und hygienische Anwendung. Vichy DERCOS Aminexil Clinical 5 Frauen mit einem Komplex aus fünf Wirkstoffen wurde speziell für die Bedürfnisse der Kopfhaut und Haare von Frauen entwickelt. Die Kur unterstützt das natürliche Haarwachstum und mildert den Haarausfall. Der integrierte Massage-Applikator sorgt für zusätzliche Stimulierung und Pflege der Kopfhaut bei jeder Anwendung

 

Behandlungen, Ernährung & Co. gegen Haarverlust bei Frauen

Um Haarausfall nachhaltig zu mildern, kannst du deinen Körper von innen maßgeblich unterstützen. Der Körper benötigt ausreichend Nährstoffe, einen ausgeglichenen Hormonhaushalt und möglichst wenig Stress, um gesundes Haarwachstum zu ermöglichen. Abhängig von der Ursache für deinen Haarausfall kann eine medizinische Behandlung hilfreich sein, wie etwa eine angepasste Therapie bei hormonellen Ungleichgewichten. Auch verschreibungspflichtige Mittel gegen Haarausfall wie Minoxidil können infrage kommen. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Protein, Vitaminen, gesunden Fetten und Mineralien unterstützt den Haarzyklus zusätzlich. Ergänzend können gezielte Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein – idealerweise nach einem umfassenden Bluttest. Schließlich runden Stressreduktion, ausreichend Schlaf und regelmäßige Bewegung das ganzheitliche Konzept gegen Haarausfall ab.

Fazit: Haarausfall Ade – dein Weg zu vollerem Haar

Haarausfall bei Frauen hat viele mögliche Ursachen, lässt sich aber in den meisten Fällen gezielt beeinflussen. Entscheidend ist, die individuellen Auslöser zu erkennen und die Behandlung darauf abzustimmen. Eine Kombination aus medizinischer Abklärung, ausgewogener Ernährung, gezielter Nährstoffversorgung und passender Haarpflege bietet dir die besten Chancen auf sichtbare Verbesserungen. Auf diese Weise kannst du den Haarverlust deutlich mildern und verleihst deinem Haar neuen Schwung.

 

Veröffentlicht am 10.06.2026

 

 

Quellen:

  1. Dihydrotestosteron (HDT). Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz. Stand: Okt. 2023. URL: https://www.gesundheit.gv.at/labor/laborwerte/hormone-tumormarker/dihydrotestosteron-dht.html

FAQ: Deine Fragen zu Haarausfall bei Frauen

1. Ist ein Serum oder eine Ampullenkur gegen Haarausfall bei Frauen wirksamer?

Sowohl Haarseren als auch Ampullenkuren können gegen Haarausfall bei Frauen wirksam sein, da sie die Kopfhaut gezielt mit Wirkstoffen versorgen. Ampullen enthalten oft höher dosierte Inhaltsstoffe und eignen sich besonders für intensive Kuren, wie DERCOS Aminexil Clinical 5 Frauen. Seren wie der DERCOS Aminexil Clinical R.E.G.E.N. Booster hingegen sind vor allem ideal für die tägliche Anwendung und zur längerfristigen Pflege.

2. Was ist ein gutes Shampoo bei Haarausfall für Frauen?

Ein gutes Shampoo gegen Haarausfall für Frauen sollte sanft zur Kopfhaut sein. Wirkstoffe wie Aminexil®, Biotin oder Koffein können das Haarwachstum aktiv unterstützen. Das DERCOS Vital+ Anti-Haarverlust Shampoo mit Aminexil® reinigt besonders sanft, stärkt die Haarwurzel und mildert Haarverlust. Für sichtbare Ergebnisse ist eine regelmäßige Anwendung wichtig.

3. Was sind die Ursachen für plötzlichen Haarausfall bei Frauen?

Plötzlicher Haarausfall bei Frauen kann durch Einflüsse wie Stress, hormonelle Schwankungen oder Nährstoffmangel ausgelöst werden. Auch Erkrankungen der Schilddrüse oder bestimmte Medikamente spielen häufig eine Rolle. Eine ärztliche Abklärung hilft, die genaue Ursache festzustellen.

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