Die Zeit, in der ein Baby in dir heranwächst, ist für deinen Körper mit ganz besonderen Herausforderungen verbunden. Der gesamte Hormonhaushalt verändert sich und gerade die Hormone haben einen erheblichen Einfluss auf den Zustand deiner Haut. Dieser Fakt begünstigt die Entstehung trockener Haut in der Schwangerschaft.
Vermehrte Östrogenproduktion trocknet die Haut aus
Während der Schwangerschaft produziert dein Körper vermehrt Östrogen. Dieses weibliche Geschlechtshormon senkt die Aktivität der Talgdrüsen1. Der Talg ist aber dafür verantwortlich, dass die Haut mit Feuchtigkeit versorgt wird, weich und geschmeidig bleibt. Durch den Rückgang der Talgproduktion trocknet die Haut schneller aus.
Wassereinlagerungen entziehen dem Körper Feuchtigkeit
Auch diese Erscheinung ist vielen Schwangeren vor allem aus dem letzten Trimester bekannt:
Wassereinlagerungen. Dein Körper speichert in dieser Zeit oft mehr Wasser – was zunächst paradox klingt in Bezug auf die
zunehmende Trockenheit der Haut in der Schwangerschaft. Jedoch wird dieses Wasser eher im Gewebe außerhalb der Blutgefäße eingelagert und steht der Haut dadurch nicht direkt zur Verfügung. Obwohl der Körper generell mehr Flüssigkeit besitzt, kann die Haut austrocknen.
Die Dehnung der Haut belastet die Hautschutzbarriere
Mit der Schwangerschaft nimmt auch der
Körperumfang zu. Insbesondere im Bereich des
Bauches, der Brust und der Oberschenkel dehnt sich die Haut zunehmend. Allerdings kann diese Ausweitung die Hautschutzbarriere belasten und
Trockenheit und
Juckreiz begünstigen.