WASSERFESTE SONNENCREME FÜR SPORT UND STRAND

Wasser und Sonnencreme – eine knifflige Kombi! Denn nicht jeder Sonnenschutz ist wasserfest und schweißresistent oder lässt sich auf nasse Haut auftragen. Wir erklären, was eine wasserfeste Sonnencreme ausmacht, wie lange sie schützt und wie du sie von deiner Haut entfernst.

DER RICHTIGE SONNENSCHUTZ FÜR STRAND UND SPORT

Urlaub und Sonne gehen ja eigentlich immer. Aber wann immer wir die Seele am Strand baumeln lassen oder uns beim Beachvolleyball auspowern wollen, stellt sich die Frage nach dem richtigen Sonnenschutz. Und den zu finden ist gar nicht so einfach! Denn eine Sonnencreme für Sport und Strand muss folgende Kriterien erfüllen:

 

  • Zuverlässig vor UV-Strahlen, Sonnenbrand und Pigmentflecken schützen
  • Wasser- und schwitzfest sein
  • Schnell einziehen und nicht kleben
  • Keine Rückstände auf Kleidung oder Haut hinterlassen  
  • Möglichst auch auf nasser Haut aufgetragen werden können

IST WASSERFESTE SONNENCREME WIRKLICH WASSERFEST?

Die schlechte Nachricht vorweg: Auch eine wasserfeste Sonnencreme verliert beim Kontakt mit Wasser und Schweiß nach und nach ihre Wirkung. Genauer gesagt bedeutet wasserfest bei einer Sonnencreme nämlich lediglich, dass sie nach 2 x 20 Minuten im Wasser noch mindestens die Hälfte ihres ursprünglichen Lichtschutzfaktors (LSF) aufweisen muss – sie ist also nur relativ wasserfest im Vergleich zu nicht-wasserfesten Varianten. Dazu kommen weitere Faktoren, die den LSF abnutzen, z.B. das Abtrocknen mit dem Handtuch oder die Reibung von enger Kleidung und Sand. 

DARUM IST EINCREMEN UND NACHCREMEN SO WICHTIG

Umso wichtiger ist daher neben dem sorgfältigen Eincremen auch das regelmäßige Nachcremen, um den UV-Schutz nach längerem Schwitzen oder Schwimmen aufrechtzuerhalten. Denn was viele nicht wissen: Auch im Wasser treffen bis zu 80 Prozent der UV-Strahlen auf die Haut, die im nassen, leicht aufgeweichten Zustand sogar noch durchlässiger ist. Die Wasseroberfläche aber auch einzelne Wassertropfen oder Schweißperlen und sogar heller Sand können zudem wie ein Brennglas wirken und die UV-Strahlung streuen – und so die direkte Sonneneinstrahlung zusätzlich verstärken.

WIE WIRD EINE SONNENCREME WASSERFEST?

Um eine wasserfeste Textur herzustellen, gibt es verschiedene Methoden. Bei einer bilden die Inhaltsstoffe eines Sonnenschutzproduktes eine hydrophobe, also wasserabweisende Basis, wodurch dieses vom Wasser nicht so leicht abgespült werden kann. In dem Fall müssen allerdings auch die enthaltenen UV-Filter lipophil sein, damit sie sich in dieser Umgebung lösen. 

Eine andere Möglichkeit beruht auf der Liposomen-Technologie. Diese winzigen, hohlen Kügelchen haben eine Hülle, deren Struktur den Hautzellen ähnelt. Dadurch können sie die obere Hautschicht leichter durchdringen. Befüllt man das Innere der Liposomen nun mit UV-Filtern, können diese in die Hornschicht geschleust und anschließend nicht so leicht von Wasser oder Schweiß abgerieben werden. Vorausgesetzt, die Liposomen sind klein genug, um die Hautschutzbarriere passieren können.

WASSERFESTE SONNENCREME FÜR NASSE HAUT

Dass das Nachcremen so seine Tücken haben kann, wirst du spätestens dann merken, wenn du versuchst, Sonnencreme direkt nach dem Baden oder Abduschen auf die noch feuchte Haut aufzutragen. Meist ist das Ergebnis ernüchternd: Die Textur lässt sich nicht richtig verteilen, zieht kaum ein und hinterlässt weiße Schlieren auf Haut und Badekleidung. Hier ist eine wasserfeste Sonnencreme wie die CAPITAL SOLEIL Gel-Milch gefragt. Die Sonnenmilch mit LSF 30 oder 50 lässt sich dank Wet-Technologie sowohl auf trockener als auch auf nasser Haut auftragen. Dank ihrer wasserabweisenden Eigenschaften vermischt sich ihre zart schmelzende Textur nicht mit den Wassertropfen, sondern zieht schnell ein und bildet einen extrem widerstandsfähigen Schutzfilm. Speziell für Kinder sowie empfindliche Haut eignet sich der CAPITAL SOLEIL Sonnenschutz Stick LSF 50. Seine hochverträgliche Formel ist wasserfest und besonders sanft zur Haut – und dank der praktischen Stiftform kannst du ihn problemlos zwischendurch erneut auftragen.

SO KANNST DU WASSERFESTE SONNENCREME ENTFERNEN

So unerlässlich ein ausreichender UV-Schutz am Tag auch ist, so wichtig ist es zugleich, die Haut am Abend davon zu befreien ¬– nachts haben UV-Filter keinen Effekt und würden deine Haut nur unnötig reizen. Weil jedoch gerade wasserfeste Texturen besonders gut haften und die meisten UV-Filter ohnehin fettlöslich sind, lassen sie sich allein mit Wasser nicht vollständig entfernen. Damit du deine Haut beim Reinigen nicht zu fest abrubbeln musst, gibt es einen einfachen Trick. Trage auf die entsprechenden Partien zunächst ein Reinigungsöl oder alternativ ein paar Tropfen Speise- oder Babyöl auf, der sich mit dem Sonnenschutz und sonstigem fetthaltigen Schmutz auf deiner Haut verbindet. Anschließend kannst du die gelösten Ablagerungen mit deiner normalen Reinigungsmilch oder Deinem Waschgel ganz einfach und schonend abwaschen. Alternativ eignet sich auch ein tiefenwirksamer Mizellenreiniger. Netter Nebeneffekt: Durch das Öl trocknet deine Haut beim Reinigen nicht zu stark aus und wird trotzdem porentief rein.

FAZIT: GUT GESCHÜTZT MIT WASSERFESTER SONNENCREME

Gerade im oder am Wasser ist ein ausreichender Sonnenschutz wichtig, da hier die UV-Strahlung besonders intensiv ist und Sonnencreme häufig starkem Abrieb ausgesetzt ist. Mit einer wasserfesten Sonnencreme bist du aber sowohl beim Schwimmen im Meer als auch beim Sport unter freiem Himmel oder im Wasser bestens geschützt ¬– sofern du regelmäßig nachcremst.
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