5 Hausmittel gegen Schuppen, die die du nicht benutzen solltest

Populäre Hausmittel gegen Schuppen wirken oft kaum. Wir zeigen, warum – und was stattdessen wirklich hilft.

Eine Hand kämmt dunkles Haar mit einem schwarzen Kamm, sichtbare Schuppen verteilen sich auf der Kopfhaut und dem Haarscheitel.

Tipp 1: Apfelessig gegen Schuppen

Mehrere kleine Glasflaschen mit Korkverschluss, gefüllt mit verschiedenen Ölen und Flüssigkeiten, neben einer aufgeschnittenen Kokosnuss.

Apfelessig hat in der Naturheilkunde einen festen Platz. Er wird traditionell als Alleskönner bezeichnet, der den Stoffwechsel anregt, das Immunsystem stärkt und Hautprobleme mildern soll. Deshalb greifen viele Betroffene auch bei Schuppen zu Apfelessig und hoffen, dass er die Kopfhaut reinigt, überschüssiges Fett entfernt und Juckreiz mildert.

 

  • Warum besser nicht anwenden? 
    Apfelessig ist eine Säure, die die empfindliche Kopfhaut reizen kann – insbesondere, wenn diese ohnehin schon durch Trockenheit oder Juckreiz belastet ist. Für eine Wirkung gegen Schuppen gibt es derzeit keine wissenschaftlichen Belege. Stattdessen besteht ein erhöhtes Risiko für Rötungen und Brennen auf der Kopfhaut. 

Tipp 2: Kokosöl gegen Schuppen

Kokosöl ist in vielen Badezimmern ein beliebtes Naturprodukt, weil es Haut und Haar Geschmeidigkeit verleihen soll. Auch gegen Schuppen wird es häufig empfohlen – entweder pur oder in selbstgemachten Haarmasken. Die Idee dahinter: Das Öl spendet Feuchtigkeit und kann eine gereizte und empfindliche Kopfhaut beruhigen.

 

  • Warum besser nicht anwenden? 
    Es stimmt zwar, dass Kokosöl viel Feuchtigkeit spendet und einen pflegenden Effekt auf Haut und Haar besitzt, jedoch hilft es nicht gegen die Ursachen von trockenen und fettigen Schuppen und kann sie daher nicht nachhaltig mildern.

Tipp 3: Backpulver gegen Schuppen

Backpulver findet sich in fast jeder Küche und wird im Internet oft als kostengünstiges und natürliches Peeling für die Kopfhaut angepriesen. Die kleinen Körnchen sollen abgestorbene Hautschuppen entfernen und überschüssiges Fett auf der Kopfhaut binden.

 

  • Warum besser nicht anwenden?
    Backpulver ist stark alkalisch und bringt den natürlichen pH-Wert der Kopfhaut aus dem Gleichgewicht. Das kann zu juckender und trockener Kopfhaut führen – bis hin zu stärkeren Irritationen. Langfristig kann Backpulver Schuppen also noch verstärken, anstatt sie zu mildern.  

Tipp 4: Olivenöl gegen Schuppen

Olivenöl gilt seit langer Zeit als klassisches Hausmittel für Haut- und Haarpflege. Viele Menschen tragen es auf die Kopfhaut auf, in der Hoffnung, die Schuppen durch die rückfettende Wirkung „einzuschmieren“ oder sie beim Einmassieren zu lösen.  

 

  • Warum besser nicht anwenden? 
    Olivenöl spendet zwar kurzzeitig Feuchtigkeit, löst aber nicht die Ursache von Schuppen. Das Gegenteil ist der Fall: Da es hochgradig komedogen ist, legt es einen Film über die Kopfhaut, der die Poren verstopfen kann. Die Folge: eine juckende Kopfhaut bis hin zur Vermehrung von Hefepilzen. Zudem kann Olivenöl auf der Kopfhaut zu einem fettigen Haaransatz führen.

Tipp 5: Teebaumöl gegen Schuppen

Teebaumöl gilt als natürliches Antiseptikum und wird oft bei Hautproblemen empfohlen. Viele denken daher, dass es auch gegen Schuppen – oder sogar gegen Pilz auf der Kopfhaut – helfen müsste.  

 

  • Warum nicht? 
    Unverdünnt kann Teebaumöl zu starken Hautreizungen führen und sogar allergische Reaktionen auslösen. Darüber hinaus ist die Wirksamkeit gegen Schuppen wissenschaftlich kaum belegt. Bei sensibler oder trockener Kopfhaut kann Teebaumöl den Juckreiz sogar noch verstärken.  

Besser: Dermatologisch getestete Produkte statt Hausmittel gegen Schuppen

Eine Frau wäscht sich mit Shampoo unter der Dusche die Haare.

Hausmittel können kurzfristig Besserung versprechen, wirken jedoch nicht gegen die eigentlichen Ursachen von Schuppen. Sie bergen darüber hinaus ein Risiko für Irritationen und allergische Reaktionen. Greife stattdessen zu dermatologisch getesteten Anti-Schuppen-Produkten, wie unseren Vichy DERCOS Shampoos. Das DERCOS Anti-Schuppen Shampoo normale bis fettige Kopfhaut sorgt dank seiner tiefenreinigenden Formel mit Salicylsäure dafür, überschüssiges Fett zu reduzieren, um fettige Schuppen effektiv zu beseitigen. 

 

Bei trockenen Schuppen eignet sich das DERCOS Anti-Schuppen Shampoo normale bis trockene Kopfhaut. Es versorgt die Kopfhaut zusätzlich mit Feuchtigkeit und lindert so Trockenheit und Juckreiz. Ob also trockenes Haar, fettiges Haar oder besonders empfindliche Kopfhaut – für jedes Anliegen gibt es die passende Lösung. Ihre Formulierungen entfernen Schuppen ab der ersten Anwendung und unterstützen zudem das Gleichgewicht des Kopfhautmikrobioms.  

 

Tipp: Pflege Haar und Kopfhaut nach der Wäsche mit dem Vichy DERCOS Anti-Schuppen Conditioner. Die Anti-Schuppen-Spülung mit Pirocton-Olamin, Salicylsäure, Hyaluronsäure und einem Komplex aus nährenden Pflanzenölen mildert Schuppen sowie Juckreiz und spendet bis zu 72 Stunden lang Feuchtigkeit.  

Fazit: Was tun gegen Schuppen – Hausmittel oder nicht?

Ob Apfelessig, Kokosöl, Backpulver, Olivenöl oder Teebaumöl: Alle diese Hausmittel wirken nicht nachhaltig gegen Schuppen und ihre tatsächlichen Ursachen. In manchen Fällen können sie die Beschwerden sogar verstärken. Möchtest du wirklich etwas gegen Schuppen und juckende Kopfhaut tun, setze stattdessen auf dermatologisch getestete Produkte. Sie gehen direkt die Ursachen an und sorgen bei regelmäßiger Anwendung für sichtbar gemilderte Schuppen.

 

Aktualisiert am 26.02.2026

Häufig gestellte Fragen

1. Wie bekomme ich meine Schuppen weg?

Schuppen lassen sich oft durch die regelmäßige Anwendung eines Anti-Schuppen-Shampoos verringern, das die Kopfhaut beruhigt und sanft reinigt. Wichtig ist, das Shampoo gründlich auszuspülen, damit keine Rückstände zurückbleiben, die die Kopfhaut reizen könnten. Auch der Verzicht auf aggressive Stylingprodukte oder zu heißes Föhnen kann helfen, die Schuppenbildung langfristig zu verringern.

2. Wie oft sollte man die Haare bei Schuppen waschen?

Bei Schuppen empfiehlt es sich, die Haare etwa zwei- bis dreimal pro Woche zu waschen. So wird die Kopfhaut regelmäßig von abgestorbenen Hautschüppchen befreit, ohne sie unnötig zu beanspruchen. Verwende dabei ein mildes Anti-Schuppen-Shampoo und reize die Kopfhaut nicht zusätzlich, beispielsweise durch heißes Wasser oder starkes Rubbeln.

3. Was ist der Grund für Schuppen?

Schuppen entstehen, wenn sich die Hautzellen der Kopfhaut schneller erneuern als gewöhnlich und sich in sichtbaren Flocken lösen. Ein häufiger Auslöser ist die übermäßige Vermehrung eines Hefepilzes, der natürlicherweise auf der Kopfhaut vorkommt. Zudem können auch trockene Haut, Stress, hormonelle Veränderungen oder Hauterkrankungen wie Ekzeme oder Psoriasis die Schuppenbildung begünstigen.
Person in weißem Hemd hält ein Smartphone in der Hand und berührt mit der anderen Hand eine Haarsträhne.

EXKLUSIVE VORTEILE SICHERN

Erhalte zuerst kostenlose Infos und Experten-Tipps zu Hautpflege, Neuprodukten, Gewinnspielen & Community-Events

NEWSLETTER ABONNIEREN

SKINCONSULT AI HAUTANALYSE

ÜBER 25 MILLIONEN ANALYSEN WELTWEIT, HOL DIR DEINE!

STARTE DEINE ANALYSE