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Was hilft wirklich bei fettiger Haut?

Was hilft wirklich bei fettiger Haut?

Fettige Haut stellt für viele Menschen eine Herausforderung dar. Die richtige Balance bei Pflege und Make-up zu finden, erweist sich oft als schwierig. Wie Sie die Anzeichen fettiger Haut mildern können, lesen Sie hier.

Wie entsteht fettige Haut?

Die Ursache für fettige Haut liegt in den Talgdrüsen der mittleren Hautschicht, auch Dermis oder Lederhaut genannt. Die Talgdrüsen produzieren kontinuierlich Talg. Dieser hat die Aufgabe, die Hautoberfläche geschmeidig zu halten und sie vor äußeren Einflüssen zu schützen. Besteht eine Überfunktion der Talgdrüsen, macht sich auf dem Gesicht eine ölig wirkende Glanzschicht bemerkbar. Der überschüssige Talg kann zudem die Poren verstopfen und die Entstehung von Unreinheiten wie Mitessern und Pickeln begünstigen.

Was sind die typischen Merkmale fettiger Haut?

Das Erscheinungsbild fettiger Haut unterscheidet sich von dem Erscheinungsbild anderer Hauttypen. Fettige Haut erkennen Sie typischerweise an diesen Merkmalen:

  • Glänzende und fettig wirkende Hautoberfläche
  • Vergrößerte Poren
  • Unreinheiten wie Pickel und Mitesser
  • Dickere Haut
  • Fahler Teint

Fettige Haut: Die Genetische Veranlagung spielt eine Rolle

Ein fettiger Hauttyp ist generell genetisch bedingt. Die Beschaffenheit der Haut, die Anzahl der Talgdrüsen und auch die Neigung zu vermehrter Talgproduktion sind also von Geburt an festgelegt. Während sich der Hauttyp im Laufe des Lebens nicht verändert, können verschiedene Faktoren den Hautzustand beeinflussen. Dazu gehört zum Beispiel auch die Entstehung von Mitessern, Pickeln oder Akne.

Hormone als häufige Ursache für fettige Haut

Neben der genetischen Veranlagung kann fettige Haut verschiedene Ursachen haben. Die häufigste Ursache ist jedoch der Einfluss von hormonellen Faktoren. In diesem Fall muss zwischen zwei Hormonarten unterschieden werden:

  • Androgene
    Das männliche Sexualhormon wird in geringen Mengen auch vom weiblichen Körper produziert. Unter anderem ist es für die Talgproduktion der Talgdrüsen verantwortlich und sorgt für das Wachstum der Hornzellen. Ein Androgenüberschuss führt zu einer vermehrten Talgbildung. Er begünstigt so die Entstehung von fettiger Haut und Unreinheiten. Eine Schwangerschaft, die Wechseljahre oder das Absetzen von hormonellen Verhütungsmitteln können die Ursache für einen Androgenüberschuss sein. Auch in der Woche vor der Menstruation neigt fettige Haut zu einer erhöhten Talgproduktion. 

  • Cortisol
    Studien  belegen, dass sich Stress direkt auf die Haut auswirkt. Stress führt zu einer vermehrten Ausschüttung der Stresshormone Cortisol und Adrenalin. Besonders ein längerfristig erhöhter Cortisolspiegel sorgt für ein Ungleichgewicht in unserem Hormonhaushalt. Dieses Ungleichgewicht wirkt sich auf die Aktivität der Talgdrüsen aus und regt die Talgproduktion an. Dadurch werden die Anzeichen fettiger Haut begünstigt.

Fettige Haut und Ernährung

Das Hautbild kann durch die Ernährung beeinflusst werden. Oftmals handelt es sich bei ernährungsbedingter fettiger Haut um einen langsamen Prozess. Generell ist eine ausgewogene und gesunde Ernährung empfehlenswert. Speisen mit einem hohen glykämischen Index sollten so weit wie möglich vermieden werden. Hierzu gehören unter anderem zuckerhaltige Nahrungsmittel, Fertigprodukte und Weißmehl. Die in hochglykämischen Lebensmitteln enthaltenen Kohlenhydrate werden vom menschlichen Körper besonders schnell aufgeschlüsselt. Das führt zu einem rasanten Anstieg des Blutzuckerspiegels, was wiederum die Talkproduktion ankurbelt.

Setzen Sie stattdessen auf frisches Gemüse und Vollkornprodukte, aus denen Ihr Körper wertvolle Vitamine und Mineralstoffe ziehen kann.

Fettige Haut: Die T-Zone

Vor allem die sogenannte T-Zone kann für Menschen mit fettiger Haut eine herausfordernde Gesichtspartie sein. In der T-Zone neigen Stirn, Nase und Kinn zu öligem Hautglanz, da sich in diesen Bereichen zahlreiche Talgdrüsen befinden. Die Wangen hingegen besitzen weniger Talgdrüsen und können zu Trockenheit neigen. Dieser Zustand wird auch als Mischhaut bezeichnet.

Die richtige Pflege für fettige Haut

Fettige Haut benötigt eine spezielle Reinigung und Pflege. Diese sollte die Talgproduktion regulieren, die Poren verfeinern und den Teint mattieren. So wird Glanz sowie eventuellen Hautunreinheiten entgegengewirkt. Die Reinigung sollte zudem nicht zu entfettend sein. Fehlen der Haut wichtige Lipide, trocknet sie aus und versucht, den Lipidverlust durch eine erhöhte Talgproduktion auszugleichen. Dadurch fettet sie schneller nach und der ölige Glanz verstärkt sich. Besonders wichtig für die Pflege fettiger Haut: Die Produkte sollten grundsätzlich nicht komedogen sein. Nicht komedogen bedeutet, dass in den Formulierungen keinerlei Stoffe enthalten sind, die die Poren zusätzlich verstopfen könnten. Zu den komedogenen Stoffen zählen beispielsweise Paraffine und Silikone sowie diverse Tier- und Pflanzenöle.

Tipps zur Reinigung und Pflege von fettiger Haut

Verwenden Sie bei fettiger Haut ausschließlich Produkte, die auf Ihren Hauttyp abgestimmt sind. Mit den passenden Produkten und einer täglichen Pflegeroutine können Sie Ihre Haut verwöhnen und die Anzeichen fettiger Haut mildern.

  1. Tipp: Eine talgregulierende Reinigung
    Achten Sie darauf, dass Ihre Gesichtsreinigung mild zur Haut ist. Ein hautneutraler pH-Wert ist hierfür ideal. Das NORMADERM Phytosolution Intensives Reinigungsgel ist speziell für die Bedürfnisse fettiger Haut entwickelt worden. Die Formel befreit die Haut sanft von überschüssigem Talg und Schmutz und sorgt für ein mattiertes Finish. Schon nach wenigen Wochen wirkt das Hautbild weniger glänzend.

  2. Tipp: Pflegende Cremes bei fettiger Haut
    Schenken Sie Ihrer Haut die Feuchtigkeitspflege, die sie benötigt. Ideal ist eine Pflegecreme, die nicht komedogen ist. Hier empfiehlt sich zum Beispiel die NORMADERM Verschönernde Feuchtigkeitspflege gegen Hautunreinheiten, die fettiger Haut ihren Glanz nimmt, sie leicht mattiert und zugleich Unreinheiten entgegenwirkt.

  3. Tipp: Klärende Peelings und Gesichtsmasken
    Klärende Peelings und Gesichtsmasken sind eine perfekte Ergänzung zu Ihrer täglichen Hautpflege. Ein- bis zweimal wöchentlich angewendet, können sie zu einem gesund aussehenden Hautbild beitragen. Sie befreien die Haut von überschüssigem Talg und verkleinern die Poren auf diese Weise optisch.

  4. Tipp: Schnelle Pflege für Zwischendurch
    Für Tage oder Situationen, in denen die Haut zwischen der morgendlichen und abendlichen Pflege besonders fettig erscheint, eignet sich ein mattierendes Spray. Das NORMADERM Phytosolution Mattierendes Pflege-Spray verleiht der Haut sofort einen erfrischenden Anti-Glanz-Effekt. Es lässt sich ganz einfach über oder unter dem Make-up anwenden und ist auch für unterwegs ein praktischer Begleiter.

Das richtige Make-up bei fettiger Haut

Ein mattierender Primer eignet sich perfekt als Grundlage für Make-up bei fettiger Haut. Er mildert den Hautglanz und verkleinert die Poren optisch. Dadurch wirkt das Hautbild mattiert und ebenmäßiger. Aufgrund ihrer Beschaffenheit eignen sich cremige Foundations für fettige Haut eher weniger. Make-up für fettige Haut sollte eine leichte Textur mit nicht komedogenen Inhaltsstoffen besitzen. Idealerweise hat es zudem einen mattierenden Effekt. Das DERMABLEND [Covermatte] Puder verfügt über eine hohe Deckkraft ohne Maskeneffekt, mattiert die Haut und mildert Unreinheiten.

Dampfbäder für fettige Haut

Mit einem entspannenden Gesichtsdampfbad können Sie das Erscheinungsbild von fettiger Haut auf besonders sanfte Weise mildern. Durch den heißen Dampf öffnen sich die Poren, was den Talgabfluss erleichtert und die Poren reinigt. Damit wirken Sie auch der Entstehung von Hautunreinheiten entgegen. Als Zusätze eignen sich zum Beispiel Kamille, Lavendel, Rosmarin oder Rosenblätter.

Gesichtswasser und Co: Die besten Hausmittel bei fettiger Haut

Neben Pflegeprodukten für fettige Haut können Sie das Hautbild auch mit diesen beliebten Hausmitteln positiv beeinflussen. Wenden Sie die Hausmittel stets auf der gereinigten Gesichtshaut an und tragen Sie abschließend eine Feuchtigkeitspflege auf.

  • Hautglanz mit Zitronensaft entgegenwirken
    Zitronensaft besitzt antiseptische Eigenschaften und mildert das Erscheinungsbild großer Poren. Zudem bringt er den pH-Wert der Haut ins Gleichgewicht. Zitronensaft ist vielseitig in der Anwendung. Für ein Gesichtswasser vermischen Sie einen Teil Zitronensaft mit einem Teil Wasser. Geben Sie etwas von der Tinktur auf ein Wattepad und tupfen Sie Ihr Gesicht damit ab. Anschließend mit klarem Wasser abwaschen und eine Feuchtigkeitspflege auftragen. Für eine Maske mischen Sie einen Esslöffel Zitronensaft mit etwas Milch und Honig. Die Maske 15 Minuten einwirken lassen und mit warmem Wasser abwaschen. 

  • Gesichtswasser mit Apfelessig
    Apfelessig hat antibakterielle Eigenschaften und stabilisiert ebenfalls den pH-Wert der Haut. Er reinigt die Poren und wirkt Hautunreinheiten entgegen. Gleichzeitig wirkt er feuchtigkeitsspendend, ohne dabei zu fetten. Für ein Gesichtswasser mit Apfelessig mischen Sie einen Teil Apfelessig mit vier Teilen destilliertem Wasser. Tränken Sie ein Wattepad mit der Mixtur und wischen Sie damit sanft über Ihr Gesicht. Bei Bedarf das Gesicht im Anschluss mit warmem Wasser waschen. 

  • Peeling mit Naturjoghurt
    Durch seine Milchsäure besitzt Naturjoghurt Eigenschaften eines natürlichen Peelings. Der Joghurt sorgt für einen stabilen pH-Wert und mildert Hautglanz, indem er den überschüssigen Talg absorbiert. Das Peeling bietet zudem eine willkommene Erfrischung bei warmen Temperaturen, denn Joghurt hat einen kühlenden und beruhigenden Effekt auf die Haut. Die Anwendung ist besonders praktisch: Einfach einen Esslöffel Naturjoghurt auf das Gesicht auftragen, etwa 15 Minuten einwirken lassen und anschließend mit warmem Wasser abspülen.

Mit diesen Tipps können Sie Ihren Teint sanft klären und nachhaltig mattieren. Probieren Sie es selbst aus und freuen Sie sich über sichtbare Effekte und ein frisches, gesund aussehendes Hautbild.
Achten Sie darauf, dass Sie sich bei extremen Unreinheiten von einem Dermatologen beraten lassen.

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