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Die Wechseljahre: Nur keinen Stress!

Die Wechseljahre: Nur keinen Stress!

Mit den Wechseljahren hat zwar die Menstruation ein Ende, das Klimakterium bleibt aber eine Zeit der großen Veränderungen, mit denen man sich erst einmal arrangieren muss. Denn die körperliche Umstellung in den Wechseljahren wirkt sich nicht nur auf vielfältige Weise auf den Körper, sondern auch auf die Psyche aus. 

Die Folge können Angstzustände und Stress sein. An jede Veränderung muss man sich zunächst gewöhnen. Daher sollten Sie angesichts der psychischen Auswirkungen der Wechseljahre gut auf sich achtgeben, eine positive Grundhaltung einnehmen und vor allem: Stress vermeiden!

Denn die körperliche Umstellung in den Wechseljahren wirkt sich nicht nur auf vielfältige Weise auf den Körper, sondern auch auf die Psyche aus. Die Folge können Angstzustände und Stress sein. An jede Veränderung muss man sich zunächst gewöhnen. Daher sollten Sie angesichts der psychischen Auswirkungen der Wechseljahre gut auf sich achtgeben, eine positive Grundhaltung einnehmen und vor allem: Stress vermeiden!

Die 5 besten Wege, Stress zu reduzieren

  • Meditation: Meditation ist eine Wohltat für Körper und Geist. Sie ist auch während der Wechseljahre besonders gut geeignet, um zu innerer Ruhe zurückzufinden. Erst kürzlich wurde wissenschaftlich belegt, dass durch regelmäßige Achtsamkeits-Meditation die Expression bestimmter Gene beeinflusst und so Stress und Entzündungsvorgänge im Körper gemindert werden können. Dadurch wird wiederum die Zellalterung verlangsamt. Wenn Sie bereits 15 Minuten am Tag meditieren, werden Sie sich energiegeladener, entspannter und weniger ängstlich fühlen.
  • Sport: Sport tut nicht nur Ihrem Körper gut, sondern fördert auch die Ausschüttung von Glückshormonen und wirkt dadurch stresslösend. Am besten treiben Sie jede Woche zweimal 30 bis 45 Minuten Ausdauersport, um Muskeln aufzubauen, Kalorien zu verbrennen und das Herz zu stärken. Kombinieren Sie diesen mit zwei „sanfteren“ einstündigen Trainingseinheiten, wie z. B. Yoga, um das Gleichgewicht, die Beweglichkeit und den Muskeltonus zu verbessern.
  • Sophrologie: Sophrologie funktioniert ähnlich wie Hypnose und ist eine schnelle, effektive Methode, um Selbstvertrauen und Lebensfreude zurückzuerlangen. Mithilfe von Visualisierungen und Atemübungen wird eine positive Denkweise gefördert – eine tolle Maßnahme gegen Sorgen und Ängste und den daraus resultierenden Stress!
  • Lachtherapie: Sie wirkt blitzschnell und macht auch noch Spaß – was will man mehr? Wussten Sie, dass Ärzte empfehlen, täglich 10 bis 15 Minuten zu lachen, um unseren allgemeinen Gesundheitszustand zu verbessern? Es stärkt nämlich das Immunsystem, fördert die Sauerstoffversorgung der Zellen, senkt den Blutdruck, regt durch die Beanspruchung der Bauchmuskulatur die Verdauung an und lindert mögliche Schmerzen. Darüber hinaus hemmt es Stresshormone und fördert die Ausschüttung angstlösender Hormone, etwa von Endorphinen. Außerdem steigert es das Selbstwertgefühl. Lachen Sie Ihren Stress in der Zeit nach der Menopause, also der letzter Regelblutung, einfach weg. So tun Sie Ihrem Körper und Geist etwas Gutes!
  • Guter Schlaf: Depressionen, Stress und Schlafmangel gehen oft Hand in Hand. Wenn wir zu wenig schlafen, fühlen wir uns schnell antriebslos, träge und schlapp. Der amerikanische Fachverband American Psychological Association berichtet: „Erwachsene, die weniger als acht Stunden pro Nacht schlafen, fühlen sich gestresster als jene, die mindestens acht Stunden schlafen.“ In den Wechseljahren, dieser wichtigen Umstellungsphase des Körpers, ist es besonders wichtig, genügend Ruhe zu bekommen und von der regenerierenden Wirkung des Schlafs zu profitieren.

Depressionen in den Wechseljahren

Drei von vier Frauen um die 50 haben Depressionen, bei den Männern ist es nur einer von vieren. Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Wechseljahre mit Anzeichen von Depressionen und Stimmungsschwankungen einhergehen. Frauen fühlen sich in dieser Zeit häufig nicht wohl in ihrer Haut. Sie neigen zum Grübeln, verlieren das Interesse an bestimmten Dingen und fühlen sich nicht wertgeschätzt. Obwohl eine Verbindung zu bestehen scheint, konnte bislang kein wissenschaftlicher Zusammenhang zwischen einem verminderten Östrogenspiegel und Depressionen, Angstzuständen oder Reizbarkeit nachgewiesen werden. Trotzdem scheint es eine Verbindung zwischen der Zeit nach der Menopause und diesen Symptomen zu geben.

Es wird zwar nicht davon ausgegangen, dass ein Östrogenmangel Depressionen hervorruft, doch er könnte eine bestehende Neigung dazu verstärken: Durch die hormonelle Umstellung werden bereits vorhandene negative Gefühle aufgedeckt und intensiviert. Die Wechseljahre sind schließlich für viele Frauen eine Phase im Leben, an dem sie Bilanz ziehen und auf das zurückblicken, was sie bisher erreicht haben. Je nach Persönlichkeit kann dies manchmal Angst oder Stress auslösen.

Die Wechseljahre sind ein entscheidender Moment in Ihrem Leben – Sie bestimmen, wie sie weitergeht und was Sie daraus machen!

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