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Pigmentflecken: So wirken Sie Hyperpigmentierung entgegen

Pigmentflecken: So wirken Sie Hyperpigmentierung entgegen

Wenn die Hautzellen plötzlich zu viel Melanin produzieren, entstehen sie – Pigmentflecken. Mediziner sprechen hier auch von Hyperpigmentierung. Die bräunlichen bis ockerfarbenen, kleinen Flecken sind nicht ertastbar und bilden sich an Stellen, die oft Licht ausgesetzt sind. Daher treten sie vor allem im Gesicht, Dekolleté und auf den Händen auf. Meist sind die kleinen Flecken harmlos, allerdings werden sie häufig als unschön und störend empfunden. Bei uns erfahren Sie, was Sie gegen Pigmentflecken tun können. Außerdem erklärt Ihnen Profi-Visagistin Letizia Carnevale, wie Sie Hyperpigmentierung richtig abdecken.

Wie entstehen Pigmentflecken?

Eine zarte, ebenmäßige Haut ist der Wunsch vieler Frauen. Ein schönes Hautbild entsteht durch den Hautfarbstoff Melanin, der bei Sonneneinstrahlung vermehrt von Melanozyten gebildet wird und eigentlich die Haut vor schädlichen UV-Strahlen schützen soll. Bei intensiver Sonneneinstrahlung oder gar Verbrennungen der Haut kann jedoch eine übermäßige und ungleichmäßige Melanin-Produktion gefördert werden – es kommt zur Entstehung von Pigmentflecken. Auch Schwankungen im Hormonhaushalt oder eine Schwangerschaft können die unerwünschte Hyperpigmentierung hervorrufen. Medikamente, die die Lichtempfindlichkeit erhöhen wie etwa bestimmte Antibiotika, aber auch Johanniskrautpräparate können ihre Entstehung zusätzlich begünstigen. Nicht zuletzt kann Hyperpigmentierung veranlagt sein. Menschen mit einem hellen Hauttyp neigen dabei häufiger zu Hyperpigmentierung als Personen mit einem dunkleren Teint. Im Gegensatz zu den bereits im Kindesalter auftretenden Sommersprossen, den Epheliden, entstehen Altersflecken (Lentigo solaris) erst im Laufe der Zeit, vor allem im fortgeschrittenen Alter.

Im Gegensatz zu Pigmentflecken geht bei der Weißfleckenkrankheit (Vitiligo) an einigen Hautstellen Melanin verloren. In der Regel sind die weißen Flecken kein gesundheitliches Problem. Die Gründe für Vitiligo sind nicht genau geklärt, es können jedoch die genetische Veranlagung sowie eine Fehlregulation des Immunsystems verantwortlich sein. Genauso kann es durch eine sogenannte Depigmentierung zu weißen Flecken auf der Haut kommen. Es handelt sich dabei um Stellen, an denen wenig oder gar kein Melanin gebildet wird.

Welche Creme hilft gegen Pigmentflecken?

Pigmentflecken müssen nicht permanent bestehen. Sie können einiges tun, damit diese gar nicht erst auftreten. Bei hartnäckigen dunklen Flecken können folgende Inhaltsstoffe das Erscheinungsbild von Pigmentflecken mildern:

Glykolsäure:
Glykolsäure ist eine Fruchtsäure, die bekannt für ihre effektive Anti-Aging-Wirkung ist und darum in vielen kosmetischen Anwendungen eingesetzt wird. Dank der kleinen Molekülgröße hat Glykolsäure den Vorteil, dass sie leicht und besonders tief in die Haut eindringen und wirken kann. Glykolsäure gehört zu den Alphahydroxysäuren, was als AHA-Säure abgekürzt wird. Wobei das Wort „Säure“ ist in diesem Falle nicht negativ behaftet. Die AHA-Pflege ist meist sanft zur Haut und somit auch für empfindliche Haut geeignet.

Vitamin C:
Vitamin C stärkt nicht nur das Immunsystem, sondern mildert auch durch die antioxidative Wirkung die Zeichen der Hautalterung. Zudem fördert der Trend-Inhaltsstoff die Zellerneuerung für einen strahlenden Teint. Vitamin lässt dunkle Flecken verblassen, was zu einem ebenmäßigeren Teint führt. Außerdem schützt der Wirkstoff vor UV-Strahlung, um Pigmentflecken vorzubeugen.

Phe-Resorcinol:
Der Inhaltsstoff ist schon in geringer Konzentration wirksam. Er wirkt gegen Pigmentflecken und  beugt der Entstehung neuer vor. Im Video erfahren Sie mehr über den Wirkstoff.

So können Sie Hyperpigmentierung durch Ihre Hautpflege-Routine mildern

Produkte mit Glykolsäure und Vitamin C natürlichen Ursprungs können das Erscheinungsbild von Alters- und Pigmentflecken mildern. Dabei ist die richtige Pflege-Routine das A und O. Nutzen Sie als ersten Schritt nach der Reinigung ein Serum oder Ampullen wie die LIFTACTIV Specialist Glyco-C Peeling Ampullen. Die Formel mit Glycolsäure-Komplex wirkt Pigmentflecken entgegen und fördert die Zellerneuerung. Das Vitamin C natürlichen Ursprungs lässt Ihren Teint gleichzeitig ebenmäßiger erscheinen. Hochkonzentriertes Hyaluron spendet intensiv Feuchtigkeit und polstert die Haut sichtbar auf. In einer dermatologischen Studie, an der 41 Frauen acht Wochen teilnahmen, milderten die Ampullen das Erscheinungsbild von Pigmentflecken. Da die Haut durch Glykolsäure empfindlicher gegenüber UV-Strahlen wird, empfehlen wir als zweiten Schritt Ihrer Pflege-Routine tagsüber eine Feuchtigkeitspflege wie die LIFTACTIV Collagen Specialist mit einem Lichtschutz LSF 25 zu integrieren.

Tipp: Es gibt Hausmittel wie Zitronensäure, Sonnenblumenöl, Apfelessig oder Kartoffeln, die helfen können, Pigmentflecken zu mildern. Da bei selbstgemischten Gesichtsmasken und Co. jedoch die Dosierung der Wirkstoffe häufig schwierig ist, sollten Sie lieber auf hochwirksame Pflegeprodukte vertrauen. Dadurch müssen Sie nicht lange herumexperimentieren und können sich auf die richtigen Inhaltsstoffe verlassen.

Welches Make-up hilft bei Pigmentflecken?

Bevor die Pflege Ihre nachhaltige Wirkung entfalten kann, ist Make-up eine einfache Möglichkeit, um Flecken zu kaschieren. Nutzen Sie hierfür einen neutralisierenden Concealer, der auf den Fleck aufgetragen und anschließend sauber verblendet wird. Manchmal genügt jedoch schon eine getönte Tagespflege oder eine BB-Creme, die Ihren Teint ausgleicht und für ein ebenmäßiges Hautbild sorgt. „Mit dem richtigen Make-up lassen sich Flecken diskret und perfekt abdecken“, erklärt Profi-Visagistin Letizia Carnevale. „Tragen Sie vor dem Schminken eine Feuchtigkeitspflege auf. Wählen Sie eine auf Ihren Hauttyp abgestimmte und auch für empfindliche Haut geeignete Pflege.“ Verwenden Sie ein Make-up mit hoher Pigmentkonzentration - es empfiehlt sich ein Fluid wie DERMABLEND oder ein Make-up-Stick. Geben Sie mit dem Zeigefinger sanft kreisend eine kleine Menge Make-up auf Ihren Handrücken. „Dadurch wird es erwärmt und ist leichter aufzutragen. Verstreichen Sie es mit einem Pinsel ebenmäßig auf die Partien ohne Flecken und tupfen Sie so viel wie nötig gezielt auf die Pigmentflecken“, sagt Letizia Carnevale. Um überschüssige Make-up-Rückstände zu absorbieren, nehmen Sie ein Kosmetiktuch und legen Sie es sanft auf Ihr Gesicht. Die Pigmentflecken sind nun richtig abgedeckt. Dazu noch einen farbigen Lippenstift auftragen und schon lenken Sie den Fokus geschickt auf andere Stellen.

So können Sie Pigmentflecken vorbeugen

Vorsicht ist bekannterweise besser als Nachsicht. Deswegen können Sie Pigmentflecken auch vorbeugen: Tragen Sie einfach jedes Mal einen entsprechenden Sonnenschutz auf, bevor Sie sich direkten Sonnenstrahlen aussetzen. Bedenken Sie jedoch, dass Ihre Haut selbst bei wenig Sonnenkontakt im Alltag, einem bewölkten Himmel und generell auch ganzjährig schädlichen UV-Strahlen ausgesetzt ist, sodass Sie immer einen Sonnenschutz auftragen sollten. Nutzen Sie hierfür einfach eine Tagescreme mit Lichtschutzfaktor! Um Pigmentflecken zu mildern, können Sie auch auf ein Produkt mit Zweifach-Wirkung setzen. Mit der Idéal Soleil Anti-Pigmentflecken LSF 50+ schützen Ihre Haut durch die photostabilen Filter effektiv vor UV-Strahlen. Dadurch beugen Sie Hyperpigmentierung gezielt vor. Gleichzeitig wirkt die Sonnencreme dank Phe-Resorcinol Tag für Tag ausgleichend. Doch Sonnenstrahlen lassen nicht nur die zarte Gesichtshaut schneller altern, sondern erhöhen vor allem Ihr Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Wichtig ist daher, nicht nur einen geeigneten Sonnenschutz in die Pflegeroutine aufzunehmen, sondern auch die intensive Versorgung mit Feuchtigkeit nach dem Aufenthalt in der Sonne einzuplanen und sie in Maßen zu genießen.

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