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Guter Schlaf in den Wechseljahren: So stehen Sie mit dem richtigen Fuß auf!

Guter Schlaf in den Wechseljahren: So stehen Sie mit dem richtigen Fuß auf!

Wer bereits Schlafstörungen hatte, weiß nur zu gut, wie wichtig es ist, über Nacht genug Kraft zu tanken, um sich am nächsten Morgen ausgeruht und belebt zu fühlen.

Ironischerweise scheint uns das Einschlafen schwerer zu fallen, je mehr wir es versuchen. Da gerade in den Wechseljahren die Schlafqualität bei einigen Frauen abnimmt, haben wir hilfreiche Tipps zusammengestellt, mit denen Sie wieder friedlich schlummern können.

Finden Sie heraus, was Sie nachts wachhält

Die Ursachen für schlechten Schlaf sind in den meisten Fällen auf zu viel Koffein, Stress oder Alkohol zurückzuführen. Doch es gibt noch weitere Ursachen in den Wechseljahren: Heutzutage hängen Schlafstörungen häufig auch mit zu viel „Bildschirmzeit“ und Licht zusammen, was eine Hemmung der Melatonin-Ausschüttung zur Folge hat.

Ein weiterer Faktor: Ein unbequemes Bett! Zudem sollten Sie die Temperatur in Ihrem Schlafzimmer prüfen und mögliche Geräuschquellen aufspüren. In den Wechseljahren können zu dieser Liste auch noch Anzeichen wie Hitzewallungen sowie Sorgen und Ängste hinzukommen. Unser Tipp: Schreiben Sie alles auf, was Sie nervt, und verbannen Sie die Faktoren Schritt für Schritt. So können Sie sicher bald wieder besser schlafen!

Treiben Sie Sport

Jede Sportart hat ihre eigenen Vorzüge. Wichtig ist vor allem, dass Sie am Ball bleiben und zwei- bis viermal die Woche trainieren. Am besten kombinieren Sie zwei verschiedene Aktivitäten miteinander: einen Ausdauersport, wie z. B. Joggen, mit einer leichteren Betätigung, wie z. B. Yoga. Vor dem Schlafengehen sollten Sie jedoch körperliche Ertüchtigung idealerweise vermeiden! Am besten trainieren Sie gegen 19 Uhr, um die Endorphine ein paar Stunden vor Ihrer Bettgehzeit freizusetzen.

Halten Sie einen festen Tagesrhythmus ein

Hatten Sie schon mal einen Jetlag? Dieses Phänomen tritt in abgeschwächter Form auch im Alltag auf. Wenn Sie jeden Tag zur selben Zeit ins Bett gehen, gewöhnt sich Ihr Körper irgendwann an die Routine, sodass Sie schneller schlafen werden.

Ernähren Sie sich richtig

Versuchen Sie auch in den Wechseljahren mehr Fisch zu essen, denn der kann den Blutdruck senken und Ihnen so helfen, sich zu entspannen. Meiden Sie am Abend außerdem koffeinhaltige Getränke wie Kaffee oder Tee, es sei denn, es handelt sich um schlaffördernden Kräutertee!

Versuchen Sie es mit kognitiver Verhaltenstherapie

Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) klingt vielleicht erst mal kompliziert, ist aber im Grunde eine Form der Selbsthypnose. Wenn Sie regelmäßig Schlaflosigkeit bei sich bemerken, sollten Sie diese Technik ausprobieren, um Stress zu lösen und sich in einen Ruhezustand zu versetzen, aus dem Sie leicht in den Schlaf gleiten.

Dazu stellen Sie sich eine friedliche Umgebung mit sämtlichen Details vor, die Sie langsam und mit großer Sorgfalt durchgehen. Indem Sie sich mit allen Sinnen in dieses Ruhebild hineinversetzen, kann sich Ihr Kopf voll und ganz darauf konzentrieren (und aufhören, über bestimmte Stressauslöser nachzugrübeln). Ist dieser Ort für Sie zum Beispiel ein Strand - dann stellen Sie sich vor, wie Sie barfuß durch den Sand laufen, das Geräusch der Wellen, die Gerüche … fokussieren Sie sich auf jede Einzelheit, um allmählich einzudösen.

Meiden Sie Bildschirme und helles Licht

"Es mag vielleicht zunächst entspannend sein, vor dem Einschlafen auf dem Handy zu lesen - jedoch wirkt sich das Licht des Displays eher kontraproduktiv aus. Es behindert nämlich die Ausschüttung, des so wichtigen Schlafhormons Melatonin.
Auch das Tageslicht kann im Sommer den Schlafrhythmus durcheinanderbringen. Investieren Sie also am besten in gute Verdunkelungsvorhänge! "

Vielleicht haben Sie ja den einen anderen Faktor aufgespürt, der Ihnen sprichwörtlich den Schlaf raubt. Probieren Sie gerne unsere Experten-Tipps aus und schlafen Sie gut!

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