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Die 7 besten Sportarten für die Wechseljahre

Die 7 besten Sportarten für die Wechseljahre

Gehören Sie auch zu den Frauen, die immer mal wieder eine neue Sportart anfangen? Anfangs sind Sie noch hellauf begeistert, kaufen die passenden Sport-Utensilien und melden sich für einen Kurs an?

Doch dann kommt Ihnen der Alltag in die Quere und Sie schaffen es nicht, dranzubleiben? Sie lassen eine Stunde ausfallen, dann noch eine und ehe Sie sich‘s versehen, sind mehrere Monate vergangen. Das ist wohl jedem schon mal passiert! Gute Vorsätze sind schnell passé, wenn die Zeit knapp und der Alltag stressig ist. Doch jetzt sollten Sie unbedingt am Ball bleiben, denn Bewegung und eine gesunde Lebensweise werden Ihnen in den Wechseljahren wirklich guttun.

Welcher Sport eignet sich am besten für die Wechseljahre?

Die beste Sportart ist immer die, bei der Sie es schaffen, dranzubleiben. Voraussetzung dafür ist, dass Sie etwas finden, das Sie motiviert. Nur so schaffen Sie es, den Sport zur Gewohnheit werden zu lassen und nicht nach dem ersten Mal gleich wieder das Handtuch zu werfen. Doch nicht nur Spaß und die motivierende Umgebung sind für Ihren Erfolg wichtig – Sie sollten sich auch Zeit für Ihr Fitnessprogramm nehmen. Wir empfehlen, zwei- bis viermal pro Woche Sport zu machen und diese festen Termine beizubehalten.

Die gute Nachricht ist, dass jede Form von Bewegung auch während der Wechseljahre gut ist. Am besten kombinieren Sie zwei Aktivitäten miteinander, die sich ergänzen: einen anstrengenden Ausdauersport mit einer sanfteren Betätigung.

Welcher Ausdauersport eignet sich für die Wechseljahre?

Absolvieren Sie zweimal pro Woche ein 30- bis 45-minütiges Ausdauertraining, das Ihr Herz stärkt, Kalorien verbrennt und Muskelmasse aufbaut.

  • Joggen: Dies ist eine der besten Sportarten für die Wechseljahre, insbesondere weil das Aufprallen am Boden die Knochen stärkt. So können Sie Osteoporose frühzeitig entgegenwirken. Außerdem ist es gut für Herz und Kreislauf. Achten Sie jedoch unbedingt auf geeignetes Schuhwerk für Ihre Füße und Laufweise. Studien haben gezeigt, dass eine bis zweieinhalb Stunden Laufen bei moderatem Tempo (nur so schnell, dass Sie leicht außer Atem kommen) verteilt auf zwei oder drei Trainingseinheiten pro Woche die Lebenserwartung erhöhen,
  • Walking: Mit den richtigen Schuhen und einer Geschwindigkeit von 5–6 km/h ist Walking ein absolut ernst zu nehmender Sport. Der sich nicht nur während der Wechseljahre lohnt. Gerade wenn Sie schon ein paar Jahre lang inaktiv waren und sich nicht gleich zu viel vornehmen wollen, ist es eine gute Option, um den Körper wieder in Schwung zu bekommen. Kaufen Sie sich einen Schrittzähler und setzen Sie sich 10.000 Schritte pro Tag zum Ziel!
  • Schwimmen: Schwimmen kräftigt die Oberkörper- und Beinmuskulatur und wegen des Auftriebs im Wasser werden die Gelenke bei dieser Sportart entlastet. Allerdings trägt es dadurch nicht zu einer höheren Knochendichte bei, da die Widerstände für den Körper fehlen.
  • Radfahren: Wenn Joggen zu sehr „auf die Gelenke geht“, ist Radfahren eine gute Alternative für viele Frauen, um die Bein-, Po- und Rückenmuskulatur, aber auch die Bauch- und Beckenbodenmuskulatur zu stärken. Jedoch hat es aufgrund fehlender Widerstände wie das Schwimmen keinen Effekt auf die Knochendichte."

Welcher sanftere Sport eignet sich für die Wechseljahre?

Legen Sie zusätzlich zum Ausdauersport zweimal pro Woche eine einstündige sanfte Trainingseinheit ein, um Ihre Beweglichkeit und Ihr Gleichgewicht zu verbessern und die tief liegende Stützmuskulatur zu kräftigen.

  • Yoga: Einer der vielen Vorteile dieser bewährten Sportart ist es, dass sie sich an jedes Niveau anpassen lässt. Damit eignet sich Yoga wirklich für jede Frau, selbst für absolute Anfängerinnen! Es gibt verschiedene Arten von Yoga, die mehr oder weniger dynamisch, athletisch oder anspruchsvoll sind – suchen Sie sich einfach eine aus, die Ihnen gefällt und Ihren Fähigkeiten entspricht. Yoga fördert allgemein die Gelenkigkeit und Beweglichkeit, lindert Rückenschmerzen und regt die Durchblutung an. Das unterstützt sie nicht nur während der Zeit nach der Menopause. Es verbessert außerdem das Gleichgewicht, stärkt die Rumpfmuskulatur und hilft bei der Gewichtsregulierung. Obendrein ist natürlich seine stress- und angstlösende Wirkung hinreichend belegt. So können Sie Hitzewallungen, Schwitzen und Schwindel entgegenwirken.
  • Pilates: Pilates weist viele Parallelen zu Yoga auf – es fördert die Beweglichkeit, das Gleichgewicht und die Rumpfmuskulatur –, bietet aber den zusätzlichen Vorteil, dass bei jeder Übung gezielt die Bauch- und Beckenbodenmuskulatur angesprochen wird.
  • Qigong: Diese traditionelle chinesische Disziplin stärkt die Rumpfmuskulatur, fördert das Gleichgewicht und löst Verspannungen im Rücken. Dabei werden verschiedene Atemübungen, Körperhaltungen und Bewegungen miteinander kombiniert. Jede Übung wird sehr langsam und sanft ausgeführt, was vor allem auch weniger Sportbegeisterten gefallen dürfte."

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