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Zuckerfrei zu reiner Haut ? – Teil 1

Mein „Projekt zuckerfrei“ kam bei meinen Lesern immer super an und hat viele motiviert, es auch mal zu probieren. Ich kann verstehen warum: Zucker ist in unserem Alltag allgegenwärtig – ein Verzicht wirkte auch auf mich erst absurd.

Und dennoch habe ich es getan und ganze vier Monate durchgezogen. In meinem ersten Teil verrate ich euch, was mich dazu bewegt hat und wie ich mich auf eine zuckerfreie Zeit vorbereitet habe…

Wie kam ich auf die Idee, mich zuckerfrei zu ernähren?

Ich erinnere mich, dass ich mich eines Tages „überzuckert“ fühlte. Ich erinnere mich noch gut an das Gefühl, zu viel Wasser im Körper zu haben – ich hatte aber keine Kraft und Energie für eine echte Fastenkur. Ich war stets müde und träge, meine Haut war unrein, sah fahl aus und mein Gewicht war auch nicht gerade am Punkt des Wohlfühlens stehen geblieben… Und ich musste mir eingestehen, dass ich regelrecht süchtig nach Süßigkeiten war.

Dann fiel mir das Buch „Goodbye Zucker“ von Sarah Wilson in die Hände und gleichzeitig entdeckte ich einen Blog, der sich mit dem Thema „zuckerfrei“ auseinandersetzte. Ich fand den Gedanken, keinen Zucker mehr zu essen, erst richtig absurd und legte die Gedanken und das Buch ein paar Tage zur Seite. Bis ich es eines Abends anfing darin zu lesen und mir nach ein paar Seiten - Sarah Wilson schreibt einfach so hinreißend - dachte: „Das reizt mich sehr! Es muss ja nicht für immer sein. Wie lange würde ich es schaffen? Was würde dabei passieren?“ Ich hatte keine Ahnung, wie enorm die Effekte sein würden und ging das Ganze locker an: Die Phase 1 in meinem Buch war die gemütliche Eingewöhnungsphase, die mir enorm dabei geholfen hat, dass eine radikale Veränderung, man kennt es von Diäten, einem die Lust auf das Ganze nimmt. Dabei gewöhnt man sich eine Woche an den Gedanken, dass es bald losgeht, fängt an, Lebensmittel zu checken und sich ernsthaft mit dem Thema auseinander zu setzen.


Ich wusste: Meine Ernährung war schuld an meinem Unwohlsein – manchmal zwickte der Bauch und meine Haut war deutlich glänzender und unreiner als sonst – besonders an Kinn und Wangen. Ich hatte schon oft von Frauen gelesen, die Zucker aus ihrer Ernährung verbannt hatten und eine deutliche Verbesserung am Hautbild feststellen konnten. Das war zwar nicht der Hauptgrund für meinen Entschluss, das „Projekt Zuckerfrei“ zu starten, aber ich muss zugeben, dass auch dieser Faktor verlockend klang und ich wissen wollte, ob es nach einer Weile auch sichtbare Veränderungen geben würde. Meine Pflege habe ich zu dieser Zeit übrigens beibehalten – gewissenhaft wie immer. Ich hoffte jetzt auf die ganze Kraft von innen und war wahnsinnig gespannt, ob ich den Zucker vermissen und meinen Pickel Lebewohl sagen könnte…

Kekse ohne Zucker?

Und dann ging es auch schon los: Ich verbannte im ersten Schritt alle Süßigkeiten aus unserer Küche und prüfte alle Vorräte auf den Zuckergehalt. Mein Gott, es war gefühlt ALLES voller Zucker! Joghurt und Tomatensauce, Frischkäse oder Ketchup – ich fand sogar Gewürze, die Zucker enthielten! Erst war ich frustriert. Aber der Gedanke, dass es ein Experiment ist, half mir sehr und ich versuchte umzudenken: Die Tomatensauce musste ich ab sofort selbst kochen, zum Frühstück musste ich mir eine Alternative zur geliebten Marmelade suchen und die TK-Pizza war auch erst mal gestrichen. Ich merkte schnell: Fast alle fertigen Lebensmittel enthielten Zucker und Fett – als Geschmacksverstärker. Also sollte meine zuckerfreie Phase gleichzeitig eine Ernährungsumstellung werden, die ehrlich gesagt längst fällig war.

Die erste Woche, in der ich auf Süßigkeiten verzichtete, verlief total super und ich war voller Euphorie. Das brachte zum einen meine frische Selbstständigkeit mit sich, aber auch meine Neugierde, was das „Projekt Zuckerfrei“ am Ende bedeuten würde. Ich erhoffte mir Leichtigkeit, Glücksgefühle und eine tolle Haut. Das alles war eine enorme Motivation für mich – aber offen gestanden wollte ich auch wissen, ob ich ein wenig an Gewicht verlieren würde und ob es noch ein paar weitere „Überraschungseffekte“ auf mich und meinen Körper haben könnte.

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Vor allem eine Sache war mir aber besonders wichtig: Ich fühlte mich regelrecht süchtig nach Zucker und Süßem. Sucht ist ein starkes Wort, aber ich kann heute schon sagen, dass ich diverse Male in meinem Leben süchtig nach Süßigkeiten war. Egal, ob das psychische Gründe oder physische Gründe (denn diese Süß-Sucht kann z.B. durch einen Pilz im Darm entstehen), waren – damals wollte ich den Teufelskreis einfach stoppen und ganz aussteigen. Das war, neben dem Wunsch nach reiner Haut und der Hoffnung, dass ich vielleicht auch mein Nachmittagstief bekämpfen könnte, meine größte Motivation. Für mich stand fest: Ich wollte nie wieder nachmittags zur Tankstelle laufen! Das habe ich in meinem alten Job tatsächlich oft gemacht, weil ich mir einbildete, dass ich den Nachmittag ohne Schokolade nicht überstehen könne.

Es war Zeit für einen Umbruch, Zeit für das Experiment. Ich wusste nicht, was auf mich zukommen würde, aber ich war voller Optimismus und Neugier. Im Teil 2 erzähle euch von den ersten Wochen, von meinen „ups“ aber auch von vielen „downs“ und was das Projekt zuckerfrei für mich am Ende bedeutet hat. Ich bin gespannt, ob es LeserInnen unter euch gibt, die es auch schon mal versucht haben. Eure Erfahrungen könnt ihr gerne mit Vichy und mir in der Vichy Facebook-Gruppe teilen.

Hanna Schumi für #inmeinerHaut

Unsere Expertin für #inmeinerHaut

Hanna Schumi
Hanna lebt das Thema Beauty – Hautpflege und Make-Up sind ihr Métier, worüber sie auf ihrem Blog foxycheeks.com schreibt. Ihre Haut macht es ihr dabei nicht immer leicht: Hanna hat immer wieder mit Unreinheiten zu kämpfen und achtet daher besonders darauf, ihrem Gesicht Gutes zu tun. Im LeVICHYMag erzählt sie ihre ganz persönliche Skinstory und gibt Tipps: Von einer passenden Abhilfe bei Pickeln bis zum stärkeren Selbstbewusstsein trotz kleiner optischer Makel.

Mehr über Hanna's Hautgeschichte findet ihr unter #inmeinerHaut, wo sie über ihre Erfahrung berichtet.

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