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Der Selbsttest: Milchfrei zu reiner Haut

Ich hatte schon oft davon gehört und wollte es selbst ausprobieren: Könnte der Verzicht auf Milchprodukte meine Haut verändern?

Eine Zeit lang war alles gut - oder sagen wir mal so: Kaum hatte ich meine Periode, kamen die Unreinheiten und während des Zyklus war meine Haut okay – einige von euch kennen das bestimmt. Ich hatte mein Hautbild mit meiner Pflegeroutine ganz gut im Griff, aber die Haut ist ein Organ und verändert sich: Ihr Zustand wechselt mit den Jahreszeiten, passt sich dem Stresslevel an oder reagiert plötzlich und unerwartet, obwohl man lange keine Sorgen mit Hautunreinheiten hatte.

Genau deshalb ist es mir selbst erst nicht so sehr aufgefallen, aber nach einem intensiveren Blick in den Spiegel und einem Besuch bei meiner Dermatologin stand fest: Rötungen im Wangenbereich, viele Unterlagerungen an den Schläfen, entzündete, schmerzhafte kleine Pickelchen und viele Mitesser, die sich vor allem im Kinnbereich tummelten. Ich hatte schon oft davon gehört, dass der Verzicht auf Milchprodukte Akne lindern könnte - den Gedanken aber zunächst abgetan, weil mir der Verzicht doch recht schwierig erschien (dachte ich nur an meinen leckeren Milchkaffee am Morgen).

Dann las ich einige Zeit später erneut davon: In einem Artikel wurde dazu geraten, testweise auf Milchprodukte zu verzichten, wenn man unter Hautunreinheiten leidet. Der Grund: Milch enthält entzündungsfördernde Enzyme, die – natürlich stark abhängig vom eigenen Körper und Stoffwechsel - einem schönen, ebenen Hautbild im Wege stehen können.

Das bestätigte mir auch Dr. Katrin Kipper (wissenschaftliche Leitung von Vichy) in einem Gespräch: „Milch hat eine so genannte insulinotrope Wirkung – letztendlich sind es die darin enthaltenen Wachstumsfaktoren, die die Akne fördern. Viele Dermatologen berichten, dass bei vielen Menschen eine Akne verschwindet, wenn sie auf Milch verzichten. Das ist nicht immer so, aber relativ häufig. Dies betrifft nicht nur Erwachsene, sondern auch viele Jugendliche. In einem Gespräch bestätigte mir erst kürzlich ein Kollege, dass ca. 40-50 % der Jugendlichen keine Hautprobleme hätten, wenn sie auf Milch verzichten würden.“

Selbsttest: Milchverzicht für reine Haut?

Milch & unreine Haut: Gehört das zusammen?

Der Selbstversuch: vier Wochen ohne Milch

Das waren am Ende die überzeugenden Worte, die mich dazu brachten, meinen Körper selbst zu testen. Mein Vorhaben: Einige Wochen komplett auf Kuhmilch und alle Produkte, die diese beinhalten, verzichten. Aus meinem Umfeld gab es von Experten und Freunden dafür nur Zuspruch – manche hatten schon selbst positive Erfahrungen mit dem Experiment gemacht. Aus meiner zuckerfreien Zeit kann ich selbst bestätigen, dass die Ernährung ein wichtiger Faktor für schöne Haut ist – damals war meine Haut weitaus reiner, strahlender und beruhigter als sonst. Ein bis zwei Monate wollte ich meiner Haut Zeit geben, sich an die Umstellung zu gewöhnen – Hautveränderungen passieren nicht über Nacht und brauchen mehrere Wochen und Geduld bis Resultate sichtbar werden.

Ich persönlich hatte es bei der Umstellung etwas leichter, da ich Milch hauptsächlich - aber dann gerne! - im Kaffee zu mir nehme. Da Joghurt & Co. nicht allzu oft auf meinem Speiseplan stehen, musste ich mir also nicht furchtbar viel abgewöhnen. Die größte Herausforderung war also eine Alternative für Kuhmilch zu suchen, die sich gut für Milchkaffee eignet. Reis-, Mandel- und Kokosmilch schmeckt mir im Kaffee einfach nicht, ich hielt mich also an diverse Sojamilcharten, die mir den Start in die milchfreie Zukunft so angenehm wie möglich gestalten sollten.

Für den Übergang habe ich dann tatsächlich einen leckeren Soja-Vanille-Drink gefunden, der im Kaffee sowie im Müsli (und sogar pur!) ganz lecker schmeckt. Nach und nach habe ich es sogar geschafft, meinen Kaffee schwarz zu trinken oder sogar ganz darauf zu verzichten - stattdessen gab es Tee. Eine wunderbare Alternative morgens, hat man sich erst an ein neues Ritual gewöhnt. Sojamilch ist nämlich, dank dem hohen Zuckergehalt, nur für den Anfang oder gering dosiert zu empfehlen, weshalb ich in Zukunft mehr und mehr zur Teetrinkerin werden möchte…

Nach einem Monat feierte ich bereits erste Erfolge, nach zwei Monaten war meine Haut plötzlich verändert, was mir mein Freund eines Abends bestätigte: „So rein und schön war die aber lange nicht!“ Und ich musste ihm Recht geben – auch wenn ich immer noch ein paar Hautunreinheiten hatte, die schlimmen Unterlagerungen und Entzündungen waren verschwunden. Meine Haut sah noch lange nicht aus wie aus dem Bilderbuch, wirkte aber beruhigter, glatter und reiner. Ganz klar: Auf die Pflege habe ich während des Tests ganz besonders geachtet, habe mir einmal die Woche ein Peeling und zwei Mal die Woche eine Maske (z.B. Tri-Activ von Normaderm) gegönnt und außerdem täglich für reichlich Feuchtigkeit gesorgt. Die braucht vor allem unreine Haut nämlich rund um die Uhr, daher eignet sich die Normaderm 24h Feuchtigkeitspflege ideal.

Hanna Schmuni's Selbstexperiment

Sichtbare Resultate

Ich wollte den positiven Ergebnissen selbst nicht recht glauben, bis ich den (zugegeben eher unabsichtlichen) umgekehrten Versuch startete und während meiner Reise in Amerika ständig Milch trank. Erst gab es keine Sojamilch, dann war ich zu bequem – ich suchte nicht mal nach einer Ausrede und gab mich dem Milchkonsum hin. Das ging eine ganze Woche gut, bis ich quasi dabei zusehen konnte, wie die Pickel in meinem Gesicht wuchsen. Und damit meine ich nicht kleine Mitesser, sondern richtige Entzündungen, die sich im Anfangsstadium wie kleine Mückenstiche anfühlten, juckten und sogar weh taten – ganz besonders an den Wangen. Heftig!

Mehr Bestätigung brauche ich nicht mehr – ab sofort wird der Milchkonsum wieder stark reduziert, vielleicht sogar ganz eingestellt! Wie glücklich war ich doch nach den acht Wochen und wie wohl habe ich mich in meiner Haut gefühlt! Ich habe, für den Moment, einen wichtigen Schlüssel zu gesunder Haut gefunden: Neben der abgestimmten Pflege spielt die Ernährung eine große Rolle für unser Hautbild. In jedem Alter! Das Motto „Du bist was Du isst!“ bekommt eine ganz neue Bedeutung für mich.

Ein weiterer Schlüssel ist und bleibt, wie gesagt, die Pflege, denn ohne eine gründliche Reinigung und eine angepasste Feuchtigkeitspflege, die ich ja auch in meiner milchfreien Zeit beibehalten habe, geht bei mir nichts. Mein Learning: Es sind viele Faktoren, die das Äußere ausmachen. Manchmal lohnt es sich, aus seiner Komfortzone raus zu kommen, seine Gewohnheiten abzustreifen und einen Versuch zu wagen.

Hanna Schumi für #inmeinerHaut

Unsere Expertin für #inmeinerHaut

Hanna Schumi
Hanna lebt das Thema Beauty – Hautpflege und Make-Up sind ihr Métier, worüber sie auf ihrem Blog foxycheeks.com schreibt. Ihre Haut macht es ihr dabei nicht immer leicht: Hanna hat immer wieder mit Unreinheiten zu kämpfen und achtet daher besonders darauf, ihrem Gesicht Gutes zu tun. Im LeVICHYMag erzählt sie ihre ganz persönliche Skinstory und gibt Tipps: Von einer passenden Abhilfe bei Pickeln bis zum stärkeren Selbstbewusstsein trotz kleiner optischer Makel.


Mehr über Hanna's Hautgeschichte findet ihr unter #inmeinerHaut, wo sie über ihre Erfahrung berichtet.


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