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Skin Life Blog

Haarpflege

Haarausfall:
normal oder beunruhigend?

Mit

Pascale MoraPascale MoraDozent der wissenschaftlichen Kommunikation Vichy

15, 22, 46 … wenn die Anzahl der Haare auf dem Kopfkissen oder im Waschbecken von Tag zu Tag zunimmt, fragt man sich natürlich: “Ist das noch normal? Oder leide ich unter Haarausfall?”

Zahlen & Fakten

Zunächst ein Wort zum “normalen” Haarverlust. Informationen dazu gibt uns Pascale Mora, Leiterin der Wissenschaftlichen Kommunikation von Vichy: “Zu jedem Zeitpunkt befinden sich 90 bis 95 Prozent der Haare auf gesunder Kopfhaut in der Wachstumsphase. Die restlichen 5 bis 10 Prozent sind in der Ruhephase – und bereit, auszufallen.” Und sie ergänzt sofort: “Zum Glück agiert jedes einzelne Haarfollikel unabhängig vom Rest, damit nicht alles Haar auf einmal ausfällt!”

Und bis zu welcher Menge ist nun der tägliche Haarausfall noch als “normal” zu bewerten? Pascale Mora: “50 bis 100 Haare pro Tag sind kein Grund zur Beunruhigung – also keine Panik wegen ein paar Haaren in der Bürste. Wenn allerdings das Kopfkissen morgens mit Haaren übersät ist oder wenn Haare den Dusch-Abfluss verstopfen, könnten Sie tatsächlich unter übermäßigem Haarausfall leiden.”

Gar nicht so ohne: die Rolle der Hormone

Vermutlich durch die jahreszeitlich bedingte Wirkung des Sonnenlichts auf den Hormonhaushalt neigen alle Säugetiere – auch wir Menschen – dazu, im Herbst besonders viele Haare zu verlieren. Auch Testosteron, das männliche Hormon, das Männerhaar schneller wachsen lässt als das Haar von Frauen, trägt zu einem höheren täglichen Haarverlust bei.

Hormonelle Schwankungen führen auch zu den deutlichen Haarverlusten, unter denen junge Mütter oft nach der Entbindung leiden. Haare, die normalerweise während der vergangenen neun Monate ausgefallen wären, bleiben durch die Schwangerschaftshormone zunächst noch gehalten; sobald sich der Östrogenspiegel nach der Geburt wieder normalisiert, verlieren diese Haare ihre hormonelle „Verankerung“ und fallen aus. Dieser Zustand ist aber nur vorüber-gehend und reguliert sich gewöhnlich binnen Monaten wieder von selbst.

Ein körperlicher oder emotionaler Schock für den Organismus – ein Todesfall, eine Scheidung oder eine größere Operation – kann noch bis zu 3-4 Monate nach dem Ereignis plötzlichen, verstärkten Haarausfall auslösen. Aber sobald Körper und Seele sich erholen, kehrt auch das Haar zu seinem normalen Zyklus zurück.

Normal ... oder nicht?

Auch wenn Sie scheinbar sehr viele Haare verlieren: Solange das Haar gesund weiter wächst und die Haardichte stabil bleibt, besteht kein Grund zur Beunruhigung. Eine sichtbare Ausdünnung aber und immer mehr kahle Stellen sind Anzeichen dafür, dass Sie in der Apotheke Rat suchen sollten. Ist der Haarausfall sehr plötzlich oder sehr gravierend, ist ein Besuch beim Dermatologen angesagt: Er kann die zu Grunde liegenden Probleme oder Krankheiten diagnostizieren, die dafür verantwortlich sind – z.B. Eisenmangel, Schilddrüsen- oder Hormonprobleme und Nebeneffekte von bestimmten Medikamenten.

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